Zeit gegen Geld ist nicht von gestern – es ist überlegen

Shownotes

Host Arne Tensfeldt spricht mit Sven Ditz zum Thema: Zeit gegen Geld ist nicht von gestern – es ist möglicherweise sogar überlegen. Sven ist Gründer und Inhaber der Hamburger Digital-Agentur sitegeist, die seit 1996 am Markt ist und rund 60 Mitarbeitende beschäftigt. Im Gespräch erklärt er, warum klassische Festpreisprojekte und Value-based Pricing dasselbe Grundproblem nur auf einen anderen Spielplatz verschieben – und wie sein Agentur-Framework REAL (Raw Estimations, Agile, Lean) dem entgegenwirkt. Er beschreibt, wie sitegeist sechsstellige Projekte ohne Lastenheft, Pflichtenheft und Vertrag umsetzt und dabei konsequent auf Extrapolation statt Detailspezifikation setzt. Außerdem: Warum die berühmte „Ponyhof-Liste" das wirksamste Artefakt im Projektalltag ist – und weshalb Kunden am Ende freiwillig auf die Hälfte ihrer eigenen Wünsche verzichten. Ein Gespräch für Agenturinhaber:innen und Projektverantwortliche, die wissen wollen, ob der Weg weg vom Festpreis wirklich über Value-based Pricing führen muss.
Hier geht es zu den Shownotes: https://askensio.de/adaptive-agency-dialog/real-framework-agentur-pricing

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00:00:00: Herzlich willkommen zum nächsten Adaptive Agency Dialog.

00:00:04: Das ist das Pott bzw.

00:00:06: Webcast-Format von Ascensio, mein Name ist Arne Tenzfeld und ich spreche hier mit Agentur-, Inhabern-, Gründern-, Geschäftsführern aus dem Agentur- und Digitale Umfeld.

00:00:17: Der Titel der heutigen Folge lautet Zeit gegen Geld ist nicht von gestern es ist möglicherweise sogar überlegen Und ich habe heute dazu ganz passend den Sven Zu Gast.

00:00:28: Sven ist der Geschäftsführer von Zeitgeist.

00:00:29: Zeitgeis ist eine Agentur hier aus Hamburg mit rund sechzig Mitarbeitenden und die sind schon seit neunzehnten sechs und neuns am Markt, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen über zehn Jahre vor dem ersten iPhone.

00:00:44: Herzlich willkommen Sven stelle ich ganz kurz vor!

00:00:47: Ja danke schön dass ich hier sein darf Arne.

00:00:50: Ich bin der Gründer und Inhaber von der Digitalagentur Zeitgeists Und wie man einem grauen Bart erkennt, schon ein bisschen länger dabei.

00:00:58: Das heißt in den ersten Jahren haben wir keine Internet-Riellanches gemacht, sondern Launches und auch wenn die Kunden groß waren, können sie jetzt zu dem Zeitpunkt noch nicht das Internet und waren ganz interessiert ob das denn was für Sie sei?

00:01:13: Ja super gut!

00:01:14: Also da bringst du eine Menge Erfahrung mit und genau... Die Überschrift ist so'n bisschen catchy.

00:01:19: es geht nicht um Zeit gegen Geld.

00:01:21: also dass Pondant, wenn man das gegeneinander stehen möchte ist so Value based Pricing, das ist auch in einer vergangenen Folge schon mal aufgegriffen worden wie es im digitalen Agentur Alltag Anwendung findet.

00:01:31: Das hat so kommt einher mit den Überlegungen Man versucht den Wert in den Vordergrund zu arbeiten oder beziehungsweise die Problemstellung zu bepreisen.

00:01:41: Dann kommt ein Preis für einen Angebot daneben und dann geht es quasi los, man verzichtet im besten Falle auf Zeit Tracking auf Stunden Settel usw.

00:01:51: Und so fort.

00:01:52: jetzt habe ich im Vorgespräch mit dir darüber gesprochen dass ihr das anders macht.

00:01:55: bei euch gibt es noch Stunden Erfassung Zeit Tracken.

00:01:59: Ja, es ist ganz spannend.

00:02:00: Wie kann das besser sein wenn doch viele gerade in die Genau Angerichtung schauen?

00:02:05: Wie sieht das bei euch in der Praxis aus?

00:02:07: wie setzt ihr das um?

00:02:09: Also da Grund warum viele in den Anrichten schauen, dass natürlich die auch diese andere Lösung erkannt hat, dass das Festpice-Projekt sehr, sehr viele Probleme mit sich bringt.

00:02:20: Das haben wir dann irgendwann so nach fünfzehn, achtzehn Jahren Agentur Tätigkeit auch erkannt.

00:02:26: Und natürlich kenne ich auch die Value-Based Preismodelle, bin auch mit den diversen Bestsellerautoren dieser Bücher.

00:02:34: Detailiert im Gespräch häufig in Battles auf der Bühne also von beiden Seiten mit ganz viel Wertschätzung.

00:02:41: Fahre aber einen komplett anderen Ansatz denn die Theorie finde ich spannend, fühle ich gut und hört sich auch gut an.

00:02:49: In der Praxis fehlen mir die wirklich überzeugenden Beispiele, wie ich den jetzt genau den Wert ermittel.

00:02:55: Denn eigentlich verschiebe ich das Problem nur auf eine andere Position.

00:03:01: Dann versucht eben der Kunde nicht mehr einen möglichst geringen Preis für ein detailliert beschriebenes Projekt zu bekommen sondern die Wert... Bemessung, die versucht er dann zu seinen Gunsten zu vereinbaren.

00:03:14: und die Agentur hat einen Entgegensatz.

00:03:16: Also ich habe jetzt einen neuen Spielplatz wo ich aber eigentlich ein sehr sehr ähnliches Spiel treiben kann und es gibt leider aus Kunden oder auch Agentursicht eine Reihe von Missbrauch gegenüber jeglicher Metrik.

00:03:28: deswegen ist das nur so ein bisschen so ein Scheingefächt ja und das Problem an sich wird nicht wirklich gelöst.

00:03:38: okay ums ein bisschen greifbar zu machen das heißt Wenn wenn ein kunde mit euch ins gespräch geht wir reden jetzt mal nehmen wir einfach mal das das thema web shop relaunch da muss er neuer online shop irgendwie daher.

00:03:52: Ihr seid nicht diejenigen die sagt, wir würfeln und sagen dass kostet eine dreiviertel millionen und wir führen hier.

00:04:01: Anom Strichliste über benötigte feature und dann geht es los.

00:04:03: also wie macht ihr das?

00:04:05: sie arbeitet nicht das Problem raus?

00:04:08: Ja, wir haben im Prinzip im Laufe der Jahre, wo wir irgendwann mal gesagt haben irgendwie funktioniert dieses klassische Festpreisprojekt nicht.

00:04:17: Wo alle so business verkloremäßig zu tun als wenn alle im Vorweg genau wüssten was zu tun sei was das Ziel ist und wie wir es dann machen wollen.

00:04:26: Jeder kennt das Klassische da wird eine ganz große Anfrage gestellt und dann hat man ganz viele Wochen Zeit hunderte von Seiten auszufüllen und Fragen zu beantworten, um im Detail des Todes zu spezifizieren.

00:04:39: Zu dem Zeitpunkt, zudem ich am wenigsten vor dem Projekt weiß, nämlich bevor es überhaupt losgeht.

00:04:45: Und die letzten Module, die ich Ende eines Jahres baue, die habe ich dann siebenmal ungewirrt wird neu verhandelt, neu spezificiert und dadurch entsteht extrem viel Waste.

00:04:56: Wir haben mit der Einführung einer Agenturssoftware werden wir mal wirklich rausgefunden, dass bei großen Projekten das was wir wasteen ein Drittel des Projektes ist.

00:05:05: Was man weglassen kann so was ist Waste?

00:05:08: Waste ist gemäß Definition all das was man im Projekt macht weil eine oder beide Parteien meinen dass es notwendig ist ohne dass es dem Projekt an sich auch nur irgendein Wert hinzufügt.

00:05:22: Und meine klassische Frage ist immer, wie viel Prozent wird das nächste Projekt besser wenn wir den Vertrag doppelt zu dick machen?

00:05:29: oder das Lasten- oder Pflichtenheft?

00:05:31: Gar nicht.

00:05:32: Wahrscheinlich wird es noch komplizierter.

00:05:33: auf jeden Fall dauert's noch länger bis man überhaupt anfangen kann.

00:05:36: Wir lassen genau diese Sachen weg also wir machen im Schnitt.

00:05:40: mit unseren Kunden reden wir auch über sechsstellige Projekte ein zwei drei vier fünfhunderttausend Euro.

00:05:46: und dass machen wir ohne Lasten Heft unpflichten heft ohne Angebot oder Auftrag und ohne Fertrag.

00:05:56: Ich kann mir vorstellen, du hattest erwähnt das an einer einen oder anderen Stelle auch schon in so einem Plenum.

00:06:00: man diskutiert diese Fragestellung.

00:06:02: ich stimme Ja buchstäblich die Gesichter vor wie die denn.

00:06:07: Wie die Mundwinkel sich verzerren und die Leute sagen, wie geht denn das?

00:06:10: Wie kann das denn sein?

00:06:11: ich komme jüngst selbst aus dem Projekt.

00:06:13: da ging es darum eine Groplanung eine fein Planung ein Projekt Struktur planen.

00:06:18: also da gab es Pläne über Plänen und man hat versucht dass sehr detailliert bis zu einem Go live über den Zeitraum von mehr als zwölf Monaten im Zweifel zu skizzieren und alles aufzumappen und auch diesen Phasen natürlich schon Adequate Aufwände zuzuordnen irgendwie.

00:06:33: Jetzt kommst du und sagt, das ist per Definition Kategorie, dass es jetzt Waste genannt.

00:06:40: Das lasst ihr weg.

00:06:42: Welche Reaktion ruft das hervor bei potenziellen Kunden?

00:06:46: Genau so werde ich den kompletten Vortrag über dieses Real und wie halte vor Agenturen dann sind die am Anfang sehr skeptisch.

00:06:51: Und ich sage zu ihm wer kann sich das vorstellen mit seinen Kunden, dass hier die nächsten großen Projekte so machen.

00:06:56: Keiner hebt die Hand.

00:06:58: Nach dem Vortrag sagen alle, es ist total cool und du hast ja auch echt voll recht.

00:07:02: Aber mit meinen Kunden geht das natürlich nicht.

00:07:05: Also als wir jetzt Glück gehabt hätten und sind die einzige Agentur in Deutschland, die die richtigen Kunden hatte, die sind alle toll unsere Kunden aber die reagieren da erstmal genauso drauf.

00:07:14: also jeder größere Firma, die das in der Regel nicht kennen, sagen Ja, das wird sich alles ganz interessant an, eine schöne Geschichte, aber das kann bei uns ja nicht funktionieren.

00:07:23: so Bisher haben wir es irgendwie meistens geschafft, bevor wir loslegen den das so zu erklären dass sich das lohnt zumindest das Haus zu probieren.

00:07:31: Denn der Magic Move an der ganzen Geschichte ist, dass wir in das Risiko gehen.

00:07:39: Das heißt das Ganze funktioniert wie folgt Wir versuchen recht früh zu erkennen was denn das eigentliche Ziel eines Projektes ist.

00:07:45: Das ist manchmal nicht ganz einfach auch wenn die der vierzigsechzig Seiten Briefing liefern.

00:07:49: warum's eigentlich geht steht da Also die haben halt alle Tierheere neues Budget für einen neuen Job oder einen neuen Relausch und dann muss das auch ausgegeben werden.

00:07:59: Und ja, dann soll das Zeit geniessert werden also mit so Floskeln.

00:08:04: Schlechter wird schon nicht werden, dass ist so das Hauptziel was sie haben und das kriegt man denn ja auch irgendwie hin.

00:08:10: aber wenn du kein richtiges Ziel hast es eben auch schwierig gegen irgendwas zu arbeiten oder das zu messen.

00:08:16: Meist versuchen wir da auch in den ersten Calls mit denen zusammen das Ziel rauszufinden.

00:08:20: Du musst ganz oft nachfragen und dann merkst du, ah, die haben schon so ein Ziel!

00:08:24: Und dann versuchen wir so ein paar Triebminen zu eruieren und sagen okay gibt es irgendwie ganz kritischen Dinge.

00:08:31: Du muss ein bisschen Erfahrung mitbringen als Agentur Stimmte Dinge überdurchschnittlich gut können.

00:08:38: Wir können nicht alles, nicht jedes digitale Projekt sind wir die Super Experten.

00:08:41: das kann mit der Mannstärke ja auch gar nicht gehen.

00:08:43: Du musst wissen was du gut kannst dir Kunden suchen die das zufällig gut brauchen.

00:08:47: und Ja dann bist du auch in der Lage zu sagen nach ein paar Telefonaten Griefen durchgelesen Als sechs Wochen Zeit meldest du dich nach zwei Tagen und sagst okay ich habe noch berückfragen und auf vier tagen Kriegen die Angebot.

00:08:59: und es ist sehr einfach wir sagen du wir können das für zweihundertvierzicht tausend Euro machen wir brauchen drei Monate Und wir sehen ja genau diese hundertzwanzig Module.

00:09:07: Die Module, das ist eine Modulliste die haben auch einen Namen, die heißen dann so Weiß nicht Kickoff Workshop und Technic Workshop und Server aufsetzen und Konzeption Navigation und so heißen sie dann?

00:09:19: Zum Beispiel!

00:09:21: Jetzt kommt die erste grundlegende Geschichte.

00:09:23: Wir sind viel schneller mit der Schätzung.

00:09:25: Wir haben ein Preis oder eine Preis Range manchmal auch nur Die Suche hat auch eine Beschreibung, ja.

00:09:33: Und zwar fünf Buchstaben S-U-C-H-E.

00:09:37: Wir wissen wir haben eine Suche.

00:09:38: Wie die Suche genau aussehen soll?

00:09:41: Werden wir mit dem Kunden zusammen im Projekt rausfinden wenn wir das Ziel genau definiert haben und dann gemeinsam in den Workshops erarbeiten.

00:09:48: ist denn für uns die suche jetzt wichtiger unter der Navigation?

00:09:53: oft meint der Kunde das ja vorher zu wissen und dass alles mitzubringen und vorher schon zu priefen.

00:09:57: Wo ich auch immer denke, cool, da braucht die Agentur nur für die Umsetzung.

00:10:00: Vielleicht haben wir auch noch ein paar ganz gute Ideen.

00:10:03: Was kann man mit den Kunden gemeinsam machen?

00:10:05: Und dann kann man nämlich erst mal als das gelingte Pauschal-Projekt sowieso fast nie auch mal das Budget einhalten weil man hat ja nicht alles drutefiniert.

00:10:13: Ich will den Ziel erreichen und wir versuchen uns im Projekt so zu verhalten wenn wir gemeinsam mit dem Kunden ein Projekt haben.

00:10:21: Wir wollen gemeinsam den Erfolg des Projektes haben.

00:10:24: Wir wollen also in Time in Budget fertig werden.

00:10:28: Und so verhalten wir uns auch, wenn wir jetzt zum Beispiel die Seminarräume renovieren wollten, zehn Stück und haben eine Million und nach zwei Räumen stellen wir fest, hunderttausend pro Raum, da kommen wir nicht mit hin.

00:10:41: Wir brauchen gerade hundertzwanzig tausend Pro Raum.

00:10:44: Ja, dann muss sie entweder wenn ich das hochrechnen noch zweihundertausend Euro besorgen oder ich muss sagen vielleicht brauchen wir gar nicht in jedem Raum diese Super-Tech Leitungen und dieser Riesenglasfaser.

00:10:54: Wieder haben wir auch ein paar Konzeptionsräume die nur so haptisch sind ohne Stromgeschichten und so und wir passen das ganz an und das machen wir mit den Kunden auf.

00:11:03: Wir versuchen bestmöglich dieses Ziel zu erreichen.

00:11:06: und wenn ich eben nicht alles vorher mit viel Zeit und Geld auch von Festsemitieren Dann habe ich immer auch mit Erfahrung der Kunde, mit seinem Fach noch hau und wir mit dem Digital noch haus immer eine Möglichkeit das Ziel in Time und Budget zu erreichen.

00:11:19: Indem ich eben das nicht vorher tot definiere.

00:11:23: Okay, dass ist mal so bildlich gesprochen ihr macht schon eine Art Inventarisierung der einzelnen Bausteine, der elementaren Dinge die es halt braucht.

00:11:33: um jetzt bei dem Shop Beispiel zu bleiben was man dafür braucht.

00:11:36: Ihr braucht die Produktdetail-Seite ihr braucht eine Shopsuche ihr habt vielleicht Kategorieseiten ihr habt irgendwie die Homepage Navigation also alle Elemente benennt ihr sozusagen und habt dann auch aus eurer Erfahrung aus vergangenen Projekten das ihr mit einer Grobschätzung dann im Prinzip an die einzelnelemente rangeht dass sie irgendwie sagt naja Suche ist üblicherweise zwischen X und Y da kommt ein Wert

00:11:59: sehr spannend.

00:12:00: Also, guck mal dieses Projekt, dieses Modell was wir haben ist das Agentur Framework Real, haben wir das genannt?

00:12:06: Das ist so eine Abkürzung halt.

00:12:09: RE steht für Royce Demations, was ich eben gesagt habe ne, zweiundvierzigtausend drei Monate, hundertzwanzig Module A für Agile und L für Lean.

00:12:17: Und das Lean meinen wir ernst.

00:12:19: Wir schätzen das Projektpunkt und diese Summe des Projektes Zahl, die wir nennen, ist jetzt nicht eine Summe aus diesen hundertzwanzig Modulen.

00:12:30: Sondern für die hundzwanzige Module brauchen wir zusammen so viel.

00:12:34: Vielleicht wissen wir noch gar nicht ob jetzt wenn vielleicht stellen wir im Workshop fest nachdem wir alle Konkurrenten im Detail analysiert haben und genau unser Ziel festgelegt haben dass die Navi völlig egal ist.

00:12:45: Wir brauchen die geilste Super Ever!

00:12:47: Und dann sind wir digital vor unseren Wettbewerbern.

00:12:50: also wie soll ich bevor ich das denn weiß Vorher wissen, was wie teuer ist, wenn ich noch gar nicht weiß.

00:12:56: Also das will ich ja gemeinsam erarbeiten und verbessern.

00:12:58: Wenn ich über viel Zeit und Aufwand da rein stecke, das vorher theoretisch festzulegen, ohne dass ich weiß wo ich überhaupt hinwill... Dann ist das ja reine Zeitverschwendung!

00:13:07: Und das ist dafür Projekt Rennkranken.

00:13:10: Dann habe ich theoretische Sachen Festlegungen sieben mal ändern bevor ich die dann baue oder ob ich mich monatelang über theoretische Wertbasierungsmodelle unterhalte, die auch alle eher nur so Die Fuß daher kommen, kann ich konkret sagen.

00:13:25: Und die Kunden denken immer oh mein Gott das ist ja ein blind Flug.

00:13:28: Da muss ich vertrauen dass es alles stimmt und so.

00:13:31: Das ist mitnicht in der Fall im Vergleich zu Festpreisprojekten.

00:13:34: wir machen Extrapulationen.

00:13:37: Das heißt also nach... ...twanzig Prozent des Projektes.

00:13:41: wenn ich da schon vierzig prozentes Geld verbraucht habe Ja dann hab' ich kein Problem.

00:13:48: Wenn ich auch vierzig Prozent der Modulischen gemacht habe dann werde ich mich doppelt so schnell fertig.

00:13:53: Aber ich sehe ja, was nicht klappt.

00:13:54: Also wir gucken einfach, sind wir gerade schneller oder langsamer als geplant?

00:13:59: Sind wir teurer oder günstiger als geplante im Schnitt pro Woche und haben dann das so zwei Grafiken wo ich seh die graue Linie das ist wenn es im schnitt immer ungefähr gleichmäßig verlaufen würde einmal Geld und einmal der graue linie der schnitt von den modulen von der geschwindigkeit So, und dann haben wir auch Exzempolation.

00:14:16: Wenn das Projekt so weiterlaufen würde wie bisher, dann komme ich eben nicht bei zweihundertvierzig sondern bei zweihundertsechzig Karaus.

00:14:21: Okay, das ist noch prozentual dezent aber während den Anfängen lass mal gucken wo sind wir hier gerade ein bisschen etwas ausgiebiger Raumgreifender unterwegs?

00:14:31: Warum hat der Workshop so lange gedauert?

00:14:33: Ist uns das so wichtig?

00:14:34: Sehen wir jetzt schon Müssen wir jetzt was ändern, damit wir am Ende gerade rauskommen?

00:14:38: Oder haben wir auch schon festgestellt welche Sachen wir einsparen können oder bewusst klein machen wollen weil sie eigentlich gar nicht so wichtig sind für das Ziel.

00:14:44: Sodass man immer gemeint die Sachen die man noch nicht gebaut hat, die haben auch keinen Aufwand sie kleiner zu machen oder runterzustrippen.

00:14:52: Da können auch sagen wir wollen je Hälfte des Geldes für die Suche ausgeben und dann ist es vielleicht das Konzept der Rest des Totalien.

00:14:57: also ich habe ja die maximale Flexibilität von allen was noch nicht gebaute ist.

00:15:01: Okay das heißt ich versuche mal zu recapitulieren.

00:15:05: Also mein erster intuitiver Ansatz läuft da schon in Anführungsstrichen.

00:15:09: Das ist deine betrachtungsweise die falsche Richtung, also dieses... Ich hab einzeln Module hundertzwanzig an der Zahl, Sucherin HW und

00:15:15: Co.,

00:15:16: Mein intuitiver ansatz okay ich Ich mache jetzt mal Schätzung an die Einzel-Elemente, bau daraus die Summe.

00:15:21: Kommen so auf die jetzt in den Beispiel angebrachten, zweieinfünfzigtausend Euro oder sowas.

00:15:27: und da sagst du, da ist schon der Punkt ich meine hundertzwanzig Module einzelt geschätzt habe sind schon die ersten ein zwei drei x pt sozusagen verbrannt für nix equals waste.

00:15:36: Hände super Beispiele aus der Praxis.

00:15:38: als wir damit angefangen haben gab es immer so einen Termin?

00:15:41: So erst kontaktete Terminen und ich war dann mit unserem Leiter IT Guter Termin, die sagen ja machen wir mal einen detaillierten KV und wir wussten schon eher du kriegst viel schneller.

00:15:50: also denkst du so eine grobe Schätzung.

00:15:53: Und dann hatten wir uns aber nicht abgesprochen wer jetzt von uns beiden diese Schätzungen machen soll.

00:15:57: und ich war einfach tiefer schon drin in dieser ganzen agilen Geschichte Und er hat sich halt mit ein paar Schlauen Entwicklern zusammengesetzt, hat mit den Termine gemacht und das alles im Detail durchgegangen.

00:16:09: Dann haben die überlegt und da sind bestimmt zehn, zwölf, vierzehn Stunden in diese sehr detaillierte Schätzung gegangen und hat alles einzeln geschätzt und hat dann eine Summe gezogen.

00:16:19: Ich weiß noch jetzt wie heute ... Also seine Schätzung war hundertsechzigtausend Mh, hat der Fennert zwölf Stunden gebraucht.

00:16:28: Ich habe ungefähr eine halbe Stunde gebrauchten.

00:16:30: Das war ein Kunde für den hatten wir vor Jahren schon mal ein ähnliches Projekt gemacht.

00:16:34: Ich hab einfach geguckt was hat das letzte Mal gekostet?

00:16:36: Was sind die Abweichungen?

00:16:37: ganz grob?

00:16:38: Okay ist etwa zwanzig Prozent hausein... ich habe nicht hundertsechzig aber nur achtzig geschätzt!

00:16:42: Aber ich habe ne halbe stelle gebrauchen und seins wirkt natürlich viel valider.

00:16:46: Der Dietz ja geht da einfach hinten macht er so wie man dauern wundert achtzig.

00:16:50: Ja die Hundertsechszehn ganz viele Details alles addiert kann man alles nachvollziehen.

00:16:55: Gut, wir haben das Projekt dann gemacht und ja es am Ende kam ein Hundert und neunzig raus.

00:17:00: Also ich lag schon mal näher dran also der Aufwand hat sich in gar nichts.

00:17:04: Der Hauptunterschied... also wo landen wir denn hinterher?

00:17:07: Ist nicht wie ich theoretisch im Vorwege Sachen beschreibe und kalkuliere von denen noch gar nicht genau weiß wie ich sie bauen werde oder will sondern eigentlich daran wie Lien und Agil sich der Kunde im Projekt verhält.

00:17:20: umso besser er das kann umso mehr kommt das größte Die größte Sensation für den Kunden ever.

00:17:28: Nämlich das.

00:17:29: und dann habe ich sowieso gewonnen beim Kunden, wenn das erste Mal ein Projekt unter der Schätzung landet.

00:17:36: Okay, ich wollte gerade sagen dass es einmal fast forward im Hier-und-Jetzt ist also dann sagen wir mal das Commitment zustande gekommen.

00:17:43: Der Kunde lässt sich darauf ein ihr habt diese Raw Estimation dienen eben nicht auf Einzelschätzung quasi basiert, sondern die ist erstmal aus der Erfahrung, aus dem Background der vergangenen Projekte geschätzt.

00:17:56: Kommuniziert ihr startet in das Projekt quasi rein Und dann kommt diese agile Arbeit, in der ihr quasi sowas jetzt gesagt, im Prinzip Modul für Modul feiner definiert wird.

00:18:06: Also bei dem Beispiel jetzt der Suche zu bleiben, weil wir das jetzt schon zweimal hatten so... Wenn hier euch der Suchee nähert, dann steigt ihr dann wenn die Suche ansteht nochmal in weitere Details ein, dass er sagt lass uns jetzt über die Suchen sprechen und brauchen mal eine achtzigprozentige Suche oder eine hundertfünfzig prozentige suche, weil sie alles alles können muss sondern es wird dann ad hoc Agila sage ich jetzt mal an dem Ort, wenn Suche dran ist besprochen und dann die Umsetzung gebracht.

00:18:33: Ja genau.

00:18:35: Wir spitzen viel die Dinge auf Sichtweite weil für viele, wenn sie das erste Mal hören sagen ja Moment, der Suche steht nur Suche oder kaufe ich halt die Katze im Sack?

00:18:41: Also wenn die Suche dann drankommt in Workshop gucken wir auch welche Themen sind uns wie wichtig?

00:18:45: was denn von den hundertzwanzig Modulen die ein drei oder fünf die den größten Impact auf den gewünschten Erfolg ausmachen?

00:18:51: und manchmal ist es die suche, manchmal ist dies gerade nicht und da können wir festlegen so okay, wir haben einige ganz wenige Fokusmodule.

00:18:59: Und dann können wir sagen suche wie viel Geld haben wir?

00:19:02: Ah!

00:19:04: Wir wollen zwanzig Prozent des gesamten Geldes oder nur zwanzich Medueller haben was ja eigentlich nur zwei Grad pro Modul wäre.

00:19:11: Fünfzig Kfb-Suche ausgeben.

00:19:12: So, cool!

00:19:13: Du weißt ja hier muss ich gucken was brauchen wir da nicht so sehr?

00:19:16: Navi ist wahrscheinlich nicht so wichtig.

00:19:17: Was können wir schmaler machen?

00:19:18: Können die auch Sachen weglassen?

00:19:20: Wir wollen jetzt das Ziel erreichen und wir wollen nicht die Liste von den Modulen alle abarbeiten.

00:19:25: Das habe ich auch in der Praxis bei Porschalenprägen gesehen.

00:19:27: Da waren oh die letzten zehn Dinger bevor wir live gehen und alles beiden Seiten wussten.

00:19:32: acht davon sind echt Flüssigst dachten wir mal eigentlich brauchen wir die gar nicht.

00:19:38: Wenn du dann vorschlägst Die, wisst ihr doch auch?

00:19:40: Die braucht ihr doch gar nicht.

00:19:41: Wir wollen die nicht weglassen!

00:19:43: Ja wenn du das agil gemacht hast und du hast keinen Aufwand in... Das Modul bevor du es anfängst gesteckt, kannst du's leicht auch weglassen.

00:19:49: oder zu einer Vereinbarung.

00:19:51: Wenn Du aber Spezifikationen, Siebenverlastenpflicht und Hefneuma umdifiniert... ...Du hast schon die Wireframes und Du hast die Bund angemalt in sieben Grafen gründen.

00:20:00: Denn dann ist ja nur noch das Backend-Programmierung am Ende.

00:20:04: Das was fehlt wenn Du das weglässt?

00:20:05: Ja statt der hofften zwanzig K, gibt dir den einen Spaß von der fünf ein weil die anderen fünf sind schon in die anderen Wasserfallschritte geflossen.

00:20:14: Das heißt, du bist auf viel Flex lieber darin das Geld dahinfließen zu lassen wo es die meisten Nutzen erzeugt indem ich eben nicht solche Dinge tue.

00:20:22: und zu den Achtzig Prozent oder sagst wir sagen tatsächlich siebzig.

00:20:26: Und mit Ausnahme der Fokus-Module wie zum Beispiel Besuche wenn wir das Beispiel nehmen dass dir uns jetzt besonders wichtig ist.

00:20:31: um das Ziel zu erreichen versuchen wir erst mal alle anderen Module so auf Siebzig Prozent zu machen.

00:20:39: Wenn du es im Haus vergleichst also Da will man auch sicherstellen, bevor der Winter kommt dass du ein Dach drauf hast.

00:20:45: So und wenn man so Festpreisprojekte vergleicht mit zum Hausbau Dann wird, weil am Anfang von so einem großen Projekt ist ja noch ganz viel Zeit und ganz viel Geld da.

00:20:54: Und da werden die Sachen totoptimiert.

00:20:56: Also die Agentur liefert immer die geilste Eingangstür der Welt.

00:20:59: Trotzdem wird dann noch Intasien da rein ein bisschen Blattgold und so.

00:21:03: Und dann ist die Weltklasse die Tür.

00:21:05: Das gesamte Erdgeschoss ist also richtig super!

00:21:09: Im ersten Stock merkt man schon na, da würde es nicht mehr für jeden Raum reichen und ans Dach ist eh nicht zu denken das wissen viele schon.

00:21:14: nach der Hälfte des Projektes aber reden sich eine vielleicht klappt's ja noch irgendwie so Und wir wollen halt keine Häuser ohne Dach bauen, sondern wirklich die Focus-Dinger, die den Unterschied ausmachen bei dem Projekt.

00:21:25: Die müssen richtig cool werden.

00:21:27: und ich sage dem Kunden wenn er das richtig verstehen will dieses Konzept ist.

00:21:30: Ich bin immer derjenige der sich umeliebt macht und sagt ich hoffe dass wir maximal die Hälfte der Module richtig geil machen weil für ganz viele Module reicht es auch wenn sie die Note vier plus oder verminus kriegen.

00:21:43: Wir kriegen so Feedback von Kunden zum Futter Zum Impressum, wo ich denke, what the fuck?

00:21:49: Was hast du für ein Ziel?

00:21:51: Dass das Impressuum... Es ist völlig egal wie es aussieht.

00:21:54: Das hat noch für gar kein Ziel irgendeines Digitalprojektes jemals einen Unterschied gemacht.

00:21:58: Es muss nur inhaltlich richtig sein aber das kommt ja vom Rechtsanwalt so.

00:22:02: Also es wird einfach... ...es werden Sachen tutspezifiziert für Sachen die nichts bringen!

00:22:06: Ja Leute geben dir ein mega detailliertes Feedback zu einem Shop und der Pixel mussten pixel breiter und das Blau müssen Zehn Prozent dunkler, wo ich denke, ja, da drehe doch ein Bildschirm die Ehrlichkeit.

00:22:18: Aber wir haben noch gar keinen Checkout für den Shop, der wenn wir am Ende wichtiger also falls das mit Zeit und Geld eng wird sollten wir erstmal die Module bauen, die den höchsten Wert fürs Projekt zu fügen.

00:22:28: Und dann werden nicht alles gleich auf hundert Prozent bauen sondern erst mal sagen wir wollen sicherstellen dass wir zur Not auch live gehen könnten.

00:22:35: Wenn irgendwas länger dauert muss er eben nicht immer nur an uns liegen kann ja auch der Kunde sein.

00:22:38: Die SAP Schnittstelle ach wie überrascht.

00:22:40: und die braucht viel länger die brauchen immer viel länger Ähm, ja dann haben wir vielleicht trotzdem noch eine Lösung weil wir könnten eben auch schon live gehen.

00:22:47: Und das ist auch so eine andere Angehensweise in der anderen Denkende wann geht man live?

00:22:52: Bei dieser Pauschal-Denke vielleicht doch beim Wertansatz ich weiß es nicht natürlich wenn alles fertig ist.

00:22:57: Ist natürlich total unsinnig live zu gehen wenn alle Module fertig sind weil man will ja ein Ziel damit erreichen und nicht Wir machen jetzt so super fancy Big Bang Alles ist toll und alles ist schick.

00:23:09: Ich habe ja ein Ziel, zum Beispiel bei einer Hotellkette was wir viel machen.

00:23:11: Ich werde die Konversion erhöhen so und so... Ja vielleicht will ich mich für dir in die Zielgruppe optisch emotional besser darstellen.

00:23:17: Cool!

00:23:18: Aber wenn ich jetzt so bei... ...siebzig, meinetwegen auch achtzig Prozent bin.

00:23:23: Und das was ich jetzt habe ist jetzt schon viel besser als der Schrott den ich momentan im Netz hab.

00:23:30: Warum warte ich jetzt noch zwei Monate um es live zu stellen?

00:23:32: Weil die zehn Module die noch fehlen, die habe ich ja jetzt auch nicht.

00:23:35: Also es wird nichts besser dadurch.

00:23:37: Und deswegen erst mal ruhig, dass die Sachen, die nicht wichtig sind, ein bisschen einfacher bauen und dann siehst du auch wo du was einsparen kannst.

00:23:45: Dann sehen die Kunden am Ende, sonst lass das ruhig mal so!

00:23:47: Wir wollten das hier eigentlich total fancy, aber das ist da ja total unwichtig, näher haben wir jetzt noch zehntausend Euro über... Das können wir ja nochmal auf die Suche rüschen weil sie machen mir noch geil sein, dann dreht der Konkurrenz völlig durch.

00:23:56: Aber das kannst du eben auch nur machen wenn du diese Flexibilität im Vorgehen hast.

00:24:01: Das ist mega gut.

00:24:02: Also das Bild gefällt mir total bei dem Haus, also dass jetzt gerade gesagt Intasien-Schnitzereien an der Eingangstür aber das Dach fehlt oder der Bodenbelag im zweiten oder dritten Stock oder sowas.

00:24:12: Das heißt in den Bild zu bleiben ihr habt ein solides Fundament, ihr habt einen ersten Stock und zweiten Stock, einen dritten stock.

00:24:19: Ihr habt Fenster und Türen und ihr habt dach und dann ist man schon mal vom Wetter geschützt.

00:24:23: Aber schöne Bodenbelege und schöne Wandbehänge hätte ich fast gesagt.

00:24:26: Und die Möbelausstattung kommt dann im nächsten Schritt, aber man könnte schon mal auf der Isomatte quasi schlafen.

00:24:31: Das funktioniert schonmal und man friert schonmal nicht!

00:24:34: Das ist so euer Ansatz und du biegst den Begriff dieses Achtzigzwanzig nochmal sogar zu Siebzigdreißig.

00:24:41: das heißt ihr lasst noch ein bisschen Puffa was euch auch dann du hast es gerade so schön beschrieben.

00:24:45: Im Endeffekt die Möglichkeit gibt auch dann noch dynamischer auch innerhalb des Projekts mit neuen Erkenntnissen sicherlich dann noch mal neue Dinge zu tun.

00:24:53: Das gerade schön beschrieben, warum nicht auch schon mit dem Achtzig-Fünfundsiebzig wie auch immer prozentigen Shop möglicherweise live gehen?

00:25:00: Wenn der technisch funktioniert wenn er sogar vergleicht also konkurrenzfähig ist zudem was man vielleicht jetzt schon hat Warum nicht schon lernen?

00:25:06: ich bin auch großer Freund davon wenn man schon die Möglichkeit hat Daten Echte User Feedbacks quasi zu sammeln, warum nicht?

00:25:14: Und die könnten ja wiederum auch wenn man überhaupt die Möglichkeit hat dann wieder einfließen in noch die letzten Module.

00:25:19: Was gibt es besseres als echtes User Feedback um dann wirklich eine letzten Modul noch user-spezifisch sozusagen Anpassung vorzunehmen als in der Blackbox oder im geschützten Raum im Keller quasi zu bauen und dann erst im Letzten Moment echte Nutzer, NutzerInnen sozusagen auf den Shop loslassen und feststellen Manche Dinge funktionieren nicht so gut wie man sich die vorgestellt hat?

00:25:41: Ja, und in eine ähnliche Richtung geht was anderes.

00:25:44: In unserem Agentur-Frameberg Real das vielleicht Aufmerksamkeit steckste oder auch beliebteste Artefakt ist unsere sogenannte Ponyhof Liste weil es gibt doch richtig schöne Ponyhoflöcke.

00:26:00: Das ist so eine Kinderzeichen mit einem Pony Hof und das Pony hat ne Schleife.

00:26:07: Ja, die Ponyo-Fünsche.

00:26:08: Das ist das wo der Kunde dann meint ich habe es eben schon mal gesagt kann die Linie nicht ein pixel dicker sein?

00:26:13: oder dass blau zehn prozent heller Kann das Akkordion was normalerweise immer der erste punkt ja schon ausgeklagt er kann wenig auch Einstellen.

00:26:21: im back end ist der dritte Punkt immer ausgeklangst Wo ich denke so kann man alles machen.

00:26:26: würde ich dafür jetzt im fokus mein Geld ausgeben?

00:26:28: Ich glaube nicht weil die Kunden meisten aus testpreisprojekten kommen und das auch seit fünfzehn.

00:26:42: Ich glaube, dass erfüllt den Zweck.

00:26:44: total super und eine ganz wichtige Formulierung von uns.

00:26:48: Wir sagen dann immer also wenn es mein Geld wäre lieber Kunde ich würde so lassen.

00:26:53: Und wir werden jetzt nach Aufwand bezahlt.

00:26:55: und da ist das Spannende die kommen aus ihrer Pascheidenke nicht raus und sagen, ja aber könnte man nicht noch.

00:27:01: Und dann machen die so eine Liste mit ah dies noch machen und das mit so oh nice du her wünschen.

00:27:06: Ja aber beachte lieber Kunde wir sagen ich würde es jetzt erst mal so lassen Wir werden nach Aufwand bezahlt.

00:27:11: das heißt wenn du noch ganz viel extra Wünsche hast wo wir sagen braucht man vielleicht gar nicht.

00:27:15: Du gibst uns gerade die Möglichkeit Sonderaufträge mit Zusatznutzen wir rechnen nach aufwand abzugeben und wir sagen Ich glaube das Geld sollten wir für was anderes ausgeben.

00:27:23: Das kannst du dir wahrscheinlich sparen.

00:27:25: Das ist erstmal die ehrlichste Form von Beratung, wenn wir freiwillig auf unser Geld verzichten weil wir nach Aufwand abrechnen könnten.

00:27:31: Wir uns ja auch über jeden Zusatzwunsch freuen.

00:27:33: Wir sagen ne ich glaube das brauchen wir erst mal nicht und der Kunde hat deinen Grund und sagt Ja aber ich denke okay kurze Rückfrage deine siebzehn Riebriefing Wünsche die ganz klein und detailverliebt sind.

00:27:48: Wenn wir welchen davon nicht umsetzen wo erreichen wird dann das gemeinsame definierte Ziel garantiert?

00:27:56: Nicht.

00:27:57: Und dann merkt er so ein bisschen, naja wieso garantiert?

00:28:00: Ja das weiß man natürlich.

00:28:01: Ich denke okay vielleicht ist es ja auch nicht so wichtig.

00:28:03: Wir sagen gar nicht dass wir's nicht machen.

00:28:05: Es kommt erst mal auf die Ponyo-Liste.

00:28:07: Wenn wir sagen wenn du uns nicht überzeugen kannst, dass das essentiell dafür ist, dass wir das Ziel erreichen, dann können wir das ja auch erstmal weglassen.

00:28:13: Ja wenn wir alles, wenn wir merken mein Name noch kannst du Geld, dann kommen wir das alles mal.

00:28:17: Das Coole ist aber wenn du konsequent bei uns auf die Projektmanager und Projekt Managerin das so durchziehen und sagen wenn sie meinen Geld für jetzt nicht machen ist eine ehrliche Beratung Und wir lassen es erstmal weg.

00:28:27: Wir bauen lieber erst mal den Warenkorb-Checkout, bevor wir da eine Linie in drei Pixel die Träger machen.

00:28:34: Weil das wahrscheinlich mehr auf das Ziel einsteigt und dann gucken wir mal für Geld wie noch haben.

00:28:40: Zwingst den Kunden also auf die Ponyofliste zu schreiben, die wächst immer länger.

00:28:44: Und irgendwann wenn man sagt, jetzt sind wir bei seventy Prozent, wir könnten live gehen.

00:28:47: Wir haben vielleicht noch bisschen Zeit und Geld übrig weil wir immer über also auf siebzig Prozent und alles schön auf die ponyofliste was nicht essentiell ist... Wir haben noch nie einen Kunden gehabt, der wenn er dann auf die vielen kleinen extra Wünsche guckt, die er so im Laufe des Praktis hatte.

00:29:00: Dass er danach auch nur die Hälfte von seinen Ponyow wünschen wollte.

00:29:05: in dem Moment wo ich das jetzt sehe und ich soll das abnehmen.

00:29:08: Ich sollte gar nicht abnehmen es gibt keine Abennahmen wir können ja immer noch ganz viel daran verändern.

00:29:11: Kostet halt nur Geld und wir wollen das gar nicht haben.

00:29:13: Du glaubst du ist das auch schneller und besser auf die Straße mit weniger Aufwand?

00:29:18: Und dass versuchen wir den Kunden beizubringen.

00:29:20: und dann merken sie, ne lassen Sie mal.

00:29:22: Okay, probieren wir gehen mal live!

00:29:24: Weil wenn ich immer alles tot optimiere, dann werde ich auch nie erfahren was wie viel bringt.

00:29:29: Früher haben wir diese Riesenprojekte mit Big Bang live gegangen und dann ja das Ziel vier Prozent.

00:29:35: soll irgendwas besser werden und so wie es ist sechs Prozent besser oder sieben besser geworden?

00:29:39: Was ich nie erfahren werde ist welche Dinge Zwölf oder vierzehn Prozent das Ergebnis verbessert haben und welche die zwei Fernseher aussehen, dass wieder um vier Prozent runtergezogen haben.

00:29:50: Wenn ich umso iterativer vorgehe und diese Sachen einzeln messe, umso mehr weiß sich auch was wirklich funktioniert bei großen Pauschal-Projekten egal ob radiobasiert oder pauschal abgerechnet.

00:30:01: wenn nicht Big Bang pauschallmäßig live gehe krieg' ich immer nur die Summe aus allen plus und minus Effekten mit und rede mir ein, dass alles im Schnitt sechs Prozent besser geworden ist, weil es ja nicht stimmt.

00:30:12: Ein paar Annahmen zwischen Allgäuturen und Kunden stimmen gar nicht.

00:30:15: Die verschlefft dann das Ganze, wenn ich es raus finde beim ersten Mal sage okay die fünf anderen Stellen wo wir das auch eingeplant hatten lasst mir vielleicht erst mal

00:30:21: weg.".

00:30:23: Dann der Stelle ganz kurz einmal eingehakt.

00:30:26: Wir bei Scansio haben ja so eine übergreifende Denkerteilung des ganzen Prozederen im Prinzip in drei Schritte.

00:30:32: Der erste auf den wir schauen ist halt die sogenannte Delivery In der Mitte Schritt eins.

00:30:36: Dann kommt zwei Learning.

00:30:38: Wie kann ich also Erkenntnisse aus dem laufenden Projektgeschäft extrahieren, irgendwie dokumentieren für mich nutzbar machen?

00:30:45: Das hast du jetzt so ein Stück weit irgendwie auch beschrieben.

00:30:46: Das heißt ihr habt Kennenzahlen, ihr habt Dashboards, ihr interpoliert quasi die Aufwände über die Projektzeit.

00:30:52: Ihr habt einen Fortwehren-Abgleich, Fortschritt von Einzelmodulen, die erst mal jetzt wahrscheinlich linear hochgerechnet werden bis zum Ende der antizipierten Projektlaufzeit.

00:31:02: Budgets irgendwie dagegen.

00:31:03: das ist ja dann da andauernden Loop bei dem Learning Aspekt noch, habt ihr da Mechanismen sozusagen auch nach so einem Projekt so Lessons Learn zu machen?

00:31:13: Wie bindet ihr den Kunden mit ein um nur vorgegriffen einmal im Schritt drei.

00:31:18: Der liegt bei uns vorne in der Kette, dem Sales, dem Vertrieb auch wieder zugänglich gemacht zu werden weil am Ende diese Learnings aus so einem Projekt aus der Delivery unterstützen ja jegliche Sales Aktivitäten das sich noch besser Pitchen, präsentieren und auch das vermitteln kann was ihr so gut in den Projekten in der Praxis erlebt habt.

00:31:37: Also wie geht ja mit diesem Learning Aspekt um?

00:31:39: Und welche Rolle nimmt auch da der Kunde selbst mit ein?

00:31:43: Ja also umso besser der kunde mitmacht.

00:31:45: Besser für viele Esteben das erste mal dass sie so ein bisschen Agil machen Sie immer.

00:31:49: Das war alles pauschal aber dann wird es in Sprinz aufgeteilt.

00:31:53: Und denken sie sind unfassbar agil können wir auch alles machen.

00:31:56: Aber im Nachhinein sagen sie ihr seid schon krass agil so wie ihr das macht Und das Coole ist, wie wir es überhaupt schaffen.

00:32:04: Dass wir da reinkommen mit solchen Projekten, dass die Kunden sagen, mit uns musst du ja keinen Vertrag haben.

00:32:09: Du musst ja nur so lange und so viel bezahlen, wie dir das Ergebnis auch wert ist.

00:32:14: Das heißt, das ist auch egal ob ich jetzt Pauschalvertrag oder Werte basiere.

00:32:18: Irgendwas vereinbar ich im Vorwege ganz theoretisch.

00:32:21: Dann ist das in Stein gemeißelt und ab.

00:32:23: dann kann der Kunde mal gucken, wieviel er zu seinen Gunsten definiert und aus der Agentur was rausquetscht.

00:32:29: wird am Ende trotzdem immer teurer und alle haben schlechte Laune.

00:32:33: Und was wir eben sagen, wir sind ja selber sehr interessiert daran dass wir das Ziel zunächst mal solien wie möglich erreichen.

00:32:44: denn wenn der Kunde irgendwann in der Meinung ist es passt mir alles nicht mehr dann nimmt er den kram den er schon bezahlt hat und geht damit zur nächsten Eigentur macht mit der weiter was abziehen will und sagt das halte ich nicht für gerechtfertigt, wenn wir es im Vorwege nicht angesprochen haben.

00:32:59: Ein Kunde kann jederzeit bei jeder Monatsrechnung so viel abziehen wie er will weil er den nix beauftragt also nur das was er haben will, dass er bezahlen will.

00:33:08: Das gehört ihm dann auch und das muss er bezahlen.

00:33:11: Also wir nehmen das Risiko, dass es ein Missverständnis gibt zwischen wie aufwendig ist denn das?

00:33:15: Und deswegen werden wir schon aus eigen Interesse an der richtigen Stelle nachfragen und das funktioniert in der Summe wirklich besser.

00:33:23: Zum Steuerung und Kontrolling ist es eben so, wir haben tatsächlich so ein Prediction Sheet entwickelt.

00:33:28: Leute die das erste Real-Projekt abgeschlossen haben sagen sie dachten das ist so eine Black Box.

00:33:33: ich muss hoffen dass das irgendwie klappt und wir da nicht völlig overpacen und haben gesagt okay im Vergleich zum Verschaltprojekt.

00:33:40: Ich habe noch nie so genau im Detail gewusst, wo ich stehe und das Prediction stehe.

00:33:43: Da gucken wir jede Woche drauf und ich sehe halt bin ich schnell, bin nicht langsam, bin ich teuer?

00:33:47: Bin ich günstig?

00:33:48: Also was sind die Dinge?

00:33:49: Und wie können wir gegensteuern dass es jede Woche im GeoFix ist das ein Thema und alle vier Wochen legen wir in Stundenzettel dabei.

00:33:55: So viele Stunden haben wir gebraucht.

00:33:57: wenn du der Meinung bist, dass da irgendwie die und die Stunden viel zuviel sind weil das war so gar nicht abgesprochen hätten wir die Hand heben müssen.

00:34:04: dann kurz kunde das So und wir verhalten uns ja schon so, dass er es nicht so oft machen muss.

00:34:09: Und aus Kundensicht funktioniert das tatsächlich auch gut.

00:34:13: Die Anzahl von nicht abgerechneten Stunden die wir auf Projekten gearbeitet haben ist seitdem wir sagen ziehst doch ab du hast ja keinen Vertrag bei uns.

00:34:23: im Prinzip kannst du so viel abziehen wie du willst.

00:34:25: Seit dem wir das machen sind die dramatisch gesunken.

00:34:30: Das ist total spannend.

00:34:32: Ja, ja.

00:34:33: Also Intuitiv würde mir genau das Gegenteil vermuten, dass man sagt okay wenn man den Leuten Tür und Tor öffnet aber daran nachzujustieren, nachzukorrigieren dann machen sie das auch wahrscheinlich jetzt.

00:34:45: genau das Paradoxon ist ein bisschen wie diese Geld-Rückgarantie zu Frieden als Garantie.

00:34:50: die kann man an wahrscheinlich vielen Stellen mit gutem Gewissen geben weil wer gibt sich wirklich die Blöße herzuzagen selbst wenn man Ansatzweise auch zufrieden war zu sagen ich war gar nicht so friedlich möchte jetzt alles Geld zurück.

00:35:02: Ich meine, auch das muss man natürlich erst machen und da muss schon vieles wahrscheinlich wirklich schief gelaufen sein dass das wirklich zutrifft oder so.

00:35:08: und dann musst du sich wahrscheinlich die Frage stellen was das jetzt die gute Kunden-Agentur Match sozusagen oder wahrscheinlich in dem Falle dann möglicherweise nicht.

00:35:16: Deswegen suchen wir, was den Kunden euch am Anfang irritiert das ja sagen.

00:35:19: wir versuchen ein gutes Fit hinzukriegen und wenn der Kunde sagt Ja wir wollen nochmal Chemistry, ob das auch wirklich passt und sagt Super für ihn wird total toll denn wir müssen uns ja auch für dieses Projekt entscheiden Das ist für die total komisch.

00:35:29: Wir haben hier einen tollen Auftrag zu vergeben.

00:35:31: alle haben sich gefällig wie Beine auszureißen Und die Finger danach zu lecken.

00:35:35: Ich muss ja auch ein Gefühl dafür haben Schätze ich einen dass er zumindest vernunft Begabt genug ist, um das mit dem Agile und Linen zu lernen.

00:35:43: Und es ist auch ein bisschen leer.

00:35:45: Sonst leiden wir da drunter aber im Schnitt passt das wirklich.

00:35:49: Warum die Leute sich bei Porsche irrational verhalten?

00:35:54: Das sind diese ganzen Folgegeschichten vom unlogischen Quatsch.

00:35:58: Wir haben früher mal eine Kundin gehabt, der hat jeden Monat diskutiert über die Stundenaufstellung und so.

00:36:03: Irgendwann als wir das erkannt hatten dass das alles sehr unfair ist, haben wir gesagt was auf... Die hat immer gesagt, positionell für Position zum siebzehn.

00:36:10: Das kann ich mir nicht vorstellen dass das so lange gedauert hat.

00:36:12: wir sind auch irgendwann mutiger und sechster geworden haben gesagt Irgendwann habe ich den angerufen gesagt das verstehe Das geht mir genauso Kann ich mich auch nicht vorstellen.

00:36:21: aber genau wie Sie hab ich ja auch keine Ahnung von Programmierung.

00:36:24: So das muss man schon mal so offen sagen.

00:36:26: die konnte sich das halt immer nicht vorstellen.

00:36:27: Genau glaube hier weil die bisher auch keine Entwicklerin Und habe gesagt aber ganz ehrlich sie rufen jeden monat an und haben ganz viele positionen will ich jetzt nicht vorstellen können.

00:36:36: diesen Monat machen wir das mal anders.

00:36:38: Da haben wir mit dem Positionen an, wo sie überrascht waren dass das schneller umgesetzt wurde von uns als von ihnen auch Gefühl vermutet.

00:36:46: Darf es so stiller am anderen Ende?

00:36:48: Wo ich dachte ja komm' wir arbeiten seit fünf Jahren zusammen!

00:36:50: Das heißt wir reden über sechzig Monatsrechnungen und dass das noch nicht einmal passiert ist ja total unrealistisch.

00:36:56: Deswegen ist das Spiel ein bisschen unfair, dass Sie immer nur anrufen wenn Sie sagen ach kann ich mir dir vorstellen, dass das aufwendig war.

00:37:02: Es gibt eine Zweite Aggregatzustände der andere passt zufällig genau Und das ist ja unrealistisch.

00:37:07: Deswegen ist es ganz interessant, was Sie von den einzelnen Modulen meinen?

00:37:11: Sondern wir haben diese zwanzig Module gemacht Wir haben fünf tausend Euro gebraucht.

00:37:16: Halten sie das in Summe für angemessen oder nicht?

00:37:19: und da hat die mir so eingefallen, dann hat sie gesagt naja hätte jetzt in Summen passt das ja schon.

00:37:24: Aber plötzlich von elf halbzehn bis zuzwanzig finde ich trotzdem zu hoch Wo ich dachte so wow!

00:37:28: Die ist so gefangen in ihrer old school Porsche-Projektgeschichte haben wir auch diese Stunden nicht mehr darüber zu diskutieren.

00:37:38: Dann können sie sagen, das ist aber hoch.

00:37:41: Erklären Sie mir kurz noch wenige Sätze warum?

00:37:42: Wir geben vielleicht weniger Sätze in der Antwort und dann wollen die diskutieren und sag ich ne ganz einfach.

00:37:47: Fünfzig Stunden haben wir gebraucht.

00:37:49: wenn sie sagen dass es nicht angemessen nennen sie mir eine andere Zahl wie?

00:37:53: Ja!

00:37:54: Achtendvierzig, Zweiunddreißig zwölf was immer sie für angemessene halten.

00:37:58: Die sind völlig irritiert und sagen ja wie jetzt kann man eine andere zahlen denn ja und welches vierzig ist das?

00:38:02: Dann kriegen sie mal um ihre neue Rechnung wo vierzig drauf steht ach Das geht, ja das geht.

00:38:08: Wahrscheinlich denken die einmal kurz wow und was wenn ich jetzt zwanzig oder fünfundzwanzig sage statt fünftzig?

00:38:14: aber dann merken vielleicht selber auch wahrscheinlich geht das Spiel nicht so oft weil wir mir auch keinen Versprach mit denen.

00:38:19: also na das heißt Wir haben ja schon gemeinsames Interesse dass wir fair miteinander zusammenarbeiten wollen.

00:38:25: Und die wollen das muss verrecken nicht.

00:38:27: Die wollen mit dir stundenlang diskutieren tausend Mehl rauswohnen.

00:38:30: Ich sag ne?

00:38:30: Sagen wir in der neue Zahl Wow!

00:38:32: Das macht sie wahnsinnig.

00:38:33: Aber am Ende merken sie spart auch ihnen Zeit.

00:38:37: Und ja, und dadurch kommen wir wirklich... und der Kunde hat so viel Selbstlernen-Effekt.

00:38:43: Wir hatten einen Kunden, der wollte uns anrufen und gesagt aber das dauert immer solange bis die Tickets fertig werden bei ihnen.

00:38:47: Das geht gar nicht!

00:38:49: Und es war wirklich der umeliebteste Kunde in dem Team weil er immer an jeder Stunde rumgemerkert hat.

00:38:54: Dann hat sich der Tatmine ein paar mal verschoben.

00:38:55: dann war endlich der Call mit einer netten Frau und da sagt sie eigentlich wollte ich jetzt mit ihn schimpfen und sagen das dauerte immer solang ich habe mir das im Detail angeguckt in den zwei Wochen wo es sich verschoben hat.

00:39:05: Wir mekeln ja schon oft in die Stunden rum und streichen da was weg.

00:39:09: Ich habe mal eine Vermutung, wenn ich das jetzt nicht so machen würde... Wenn ich ihn einfach mal glaubt, dass sie mich nicht bescheißen auf Deutsch gesagt, sondern dass es tatsächlich so lange dauert, mal schneller, mal langsamer würden dann die Tickets schnell über Sport gehen und sagen naja stellen Sie sich vor!

00:39:22: Sie haben zehn Kunden neun bezahlen sie immer so fair und ganz selten war und einer hat ist immer im Rumweckern.

00:39:28: Er sagt sie okay, nee dann brauchen wir das Gespräch jetzt gar nicht führen.

00:39:31: also die sind von selbst draufgekommen.

00:39:33: Das ist mega gut.

00:39:34: Mit Blick auf die Zeit, Sven das ist mega!

00:39:37: Ich könnt dir ewig zuhören und diese Anekdoten sind einfach Wahnsinn und macht unheimlich Spaß dazu zu hören.

00:39:43: aber mit Blick auf der Zeit noch quasi eine kurze letzte Frage.

00:39:48: wenn jetzt Zuhörerinnen sich das anhören und sagen okay eigentlich Hypothese eigentlich schielt man gerade stark an Richtung Value Best Pricing als den Gold-Standard irgendwie und in diese Richtung.

00:40:00: Jetzt haben wir viel, viel darüber geredet und aus ganz tolle praktische Einblicke auch gegeben wie das auch anders aussehen kann.

00:40:07: Was sind gibt es die ein zwei Dinge wo du sagst schau doch da morgen mal drauf welche.

00:40:13: Ich sage jetzt mal Voraussetzung oder Denkweise, was ist so der erste oder zweite Schritt, den man angeht?

00:40:18: Wenn man sagt, ich möchte doch noch einmal eher in diese Richtung denken und vielleicht mal den Blick ein bisschen weiten.

00:40:25: Und im Ergebnisraum vielleicht tatsächlich mal Abstand nehmen von diesen klassischen Dokumenten, denen Vorbereitung die du irgendwie genannt hast.

00:40:31: Also was sind so die zwei Dinge, die dir vielleicht auch damals schon vor vielen Jahren Stück für Stück einfach angegangen seid?

00:40:38: Was kann man heute machen um fast forward das auch für sich zu hinterfragen?

00:40:44: Ja, also ein paar Sachen die man generell so kennt aus der agilen welt ist also möglichst viel möglichst schnell diesen mvp Gedanken zu haben.

00:40:52: Zu sagen okay was ist das kleinstmögliche?

00:40:55: Was ich bauen kann um zu gucken ob es überhaupt geht und was davon er passt und was er nicht passt Dieses minibule product dass du sagst ok So machbarkeitsgeschichte Und auch eine art prototype zu haben und das geht ja heute auch immer besser und immer schneller.

00:41:10: auch irgendwie dank im ki.

00:41:13: Und ich weiß, dass diese wertbasierte Ansatz jetzt noch mal so ein Push erhält.

00:41:18: Weil viele Agenturen denken, oh, jetzt geht alles viel schneller!

00:41:21: Wenn ich jetzt nach Auffahrt abrechne?

00:41:22: Oh, dann bin ich ja ganz... Dann habe ich ein ganz großes Problem.

00:41:26: und viele denken so, jahrelang hab' ich das verfolgt was ihr macht, fand das cool.

00:41:31: aber jetzt habt ihr ein richtiges Problem, da werden wir überhaupt nicht im Gegenteil.

00:41:35: Ihr könnt ja jetzt den gleichen Kram für günstiger anbieten.

00:41:38: Jetzt denke ich viele, oh jetzt geht ja alles doppelt so schnell, jetzt braucht ihr nur auf die Hälfte der Zeit, das stimmt.

00:41:43: Aber das Problem in der Vergangenheit war bei uns nicht, dass die Kunden zu wenig Ideen oder Wünsche hätten was sie gerne machen würden im Digitalen.

00:41:51: Oder wir das nicht noch zusatzidee und Innovation ergänzen konnten sondern das einfach Zeit-und Geld so knapp war.

00:41:57: Und es kann ich einfach viel mehr von dem was möglich und sinnvoll wäre umsetzen.

00:42:02: Wenn die anderen sagen ja ich habe da Value oder Fixed Price Dinge Teurer sein und am Ende bildet sich am markten preis um jetzt zu denken.

00:42:11: So zwei quartale lang sind die kunden noch so blöd können sie gar nicht vorstellen wie schnell das mit kei geht, dass geht schnell vorbei.

00:42:18: Da sind wir dann schon auf dem auf dem modus des.

00:42:21: wir sagen bei uns kristall viel mehr fürs geld.

00:42:24: Wir gucken mal was ich mit deinem budget umsetzen lässt und wenn wir mehr effektiveren kramen kriegen.

00:42:30: ist es die bessere variante?

00:42:32: wen das thema interessiertes gibt eine Reihe von Videos auf YouTube irgendwie da drüber, können wir auch auf einer Seite von uns nochmal verlinken oder könnt ihr bei euch ja dann auch noch mal einen Link reinstellen.

00:42:41: Dann sieht man schon die Grundidee ganz gut.

00:42:43: und eigentlich ist es eher nur so ein psychologisches Ding die ersten Schritte beim Kunden zu ermöglichen das er jetzt einfach mal ausprobiert.

00:42:54: Er kann sich's in der Regel nie vorstellen und wenn man rein praktisch ein paar schöne psychologische Tricks hat um ihn zum positiven Erlebnisse zu bewegen.

00:43:04: Wenn das einmal gemacht hat und es gut funktioniert, dann ist das überzeugend.

00:43:09: wenn du sagst oh wir haben jetzt noch zwei Wochen übrig und zwölftausend Euro eingespart.

00:43:13: Dann ist auch der Ansprechpartner im Projekt auf Kundenseite.

00:43:16: deshalb haben wir da Held bei seinem Vorgesetzten weil das gab's ja noch nie.

00:43:20: Wie?

00:43:21: Das können zwei Wochen früher live gehen und werden nach zwölftausend Euro überwiegen.

00:43:25: Und dann interessiert, entsteht da auch mehr Interesse für das Vorgehen und was der Ansprechpartner so macht.

00:43:31: Ja, das schlägt sich dann auch positiv auf das Ansehen von unseren Ansprech-Partnern beim Kundenlieder weil er so innovative Digitale vorgehen hat.

00:43:41: Das ist richtig richtig gut!

00:43:43: Das mit den Links greif ich gerne quasi auf.

00:43:45: Quasi abschließend noch gesagt, es gibt zu jeder Folge wie üblich die sogenannten Show Notes.

00:43:50: das heißt egal ob das jetzt bei Apple Podcasts Spotify gehört wird oder als Video natürlich auch gerne bei YouTube Kommentieren und Liken nicht vergessen Auch das soll immer gesagt werden.

00:44:00: Ich freue mich auch über entsprechende Sterne Bewertung.

00:44:03: Auf jeden Fall ist darunter der Link dafür zu den sogenannten show notes.

00:44:06: Da ist sowohl einmal der Kontakt von Sven Das heißt auch da kann sich sicherlich gern über LinkedIn entsprechend vernetzen werden und oder auch die entsprechenden angesprochenen Links, die arbeiten wir da gerne quasi ein so dass sie da erreichbar sind.

00:44:18: Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken Sven für die spannende Einblicke aus eurem Agentur allen Tag.

00:44:26: Vielen lieben Dank

00:44:28: dafür!

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