Geht so reicht nicht — Manufakturanspruch im KI-Tempo

Shownotes

Host Arne Tensfeldt spricht mit Valentina v. Cramm zum Thema: Wenn KI-Tools in Minuten Websites, Brandportale und PowerPoint-Templates produzieren – was ist dann noch der Wert einer Agentur? Valentina ist Unternehmerin und Geschäftsführerin der Hamburger Digitalagentur W3 mit Standorten in Hamburg und Konstanz. Im Gespräch erklärt sie, warum W3 Briefings so lange hinterfragt, bis es fast nervt, und warum sie Kunden auch aktiv von Projekten abrät. Sie beschreibt, wie ein Mitarbeitender live im Kundentermin per KI ein komplettes Brandportal zusammenklickte – und was das über den Unterschied zwischen erstem Eindruck und echter Qualität aussagt. Außerdem: Wie W3 Wissenstransfer intern organisiert, warum Mitarbeiterzufriedenheit für Valentina Vorrang vor kurzfristiger Kundenzufriedenheit hat – und was das mit Manufakturanspruch zu tun hat. Ein Gespräch für Agenturinhaber:innen, die sich fragen, wie sie Qualität sichtbar und verteidigbar machen.

Zu den Shownotes: https://askensio.de/adaptive-agency-dialog/manufakturanspruch-statt-geht-so
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00:00:00: Herzlich willkommen zum nächsten Adaptive Agency Dialog.

00:00:04: Das ist das Podcast-Format von Askenzio für die Agenturbranche, mein Name ist Arne Tänzweld.

00:00:10: ich bin hier der Host und habe die Valentina zu Besuch.

00:00:14: wir sprechen heute so ein bisschen über das Thema.

00:00:16: Ich weiß nicht ob ich mit geht es so?

00:00:20: Ob ich darauf Bock habe Und was das bedeutet und was unser Vorgespräch auch in diesem Thema ergeben hat, das besprechen wir jetzt.

00:00:27: Aber Valentina stelle ich doch ganz kurz einmal vor bevor wir in die Fragen eintauchen.

00:00:32: Hallo Arne!

00:00:33: Mein Name ist Valentina Kramm.

00:00:34: Ich bin Unternehmerin in Hamburg seit ein paar Jahren mit der Digitalagentur W-III Zugange.

00:00:40: Bin seit gut zwanzig Jahren in der Branche und habe natürlich in der Zeit viel erlebt, was so ja den eigenen Charakter, also eigene Arbeiten prägt.

00:00:51: Ja, das geht so wie sich heute Sehgewohnheiten oder auch Agentur Arbeit verändert hat.

00:00:56: Kundenanforderung und was das alles mit unserem Geschäftsmodell macht und noch weiter tut.

00:01:03: Best!

00:01:04: Ich erinnere an unser Vorgespräch und daraus sind dann auch heute ein bisschen der Fahrplan durch die Fragen irgendwie entstanden Und da ist der Begriff Manufakturanspruch entstanden.

00:01:14: Wir hatten uns darüber gehalten haben, so ein bisschen rausgearbeitet ob und wie das möglicherweise claschen kann oder auch nicht.

00:01:22: Wenn es darum geht, hey mit KI wird's schnell und einfach und irgendwie kann jeder Dinge und das wird so ein bisschen demokratisiert.

00:01:30: Ja beschreib mal was du da meintest?

00:01:33: Mit Manufakturanspruch und was auch Kunden.

00:01:36: woran merken die das?

00:01:37: Weil das ist am Endeffekt ja das eines Jahr wie man selber sieht, wie man es verkaufen möchte, wie mans benennt und empfindet und dass was der Kunde fühlt.

00:01:47: was du dein Gedanke war, als wir darüber gesprochen haben.

00:01:50: Absolut!

00:01:51: Also vielleicht vorab?

00:01:52: Wir sind natürlich überhaupt keine KI-Gegner.

00:01:55: also Manufakturqualität soll nicht handmade im Sinne es muss alles selbst gekotet sein aber manufakturequalität damit verbinden wir ganz besondere Sorgfalt für das was wir tun.

00:02:07: und ich glaube was uns auszeichnet in der Hinsicht ist dass wir Briefings geführt ungefragt annehmen und ich glaube ehrlich gesagt viele Agenturen tun das logischerweise auch nicht.

00:02:16: Also auch hier bitte nicht denken, dass wir die einzigen sind, die uns das auf die Fahne schreiben.

00:02:20: aber wir glauben total daran Briefing so lange zu hinterfragen.

00:02:25: eigentlich bist es fast nervt also wirklich zu verstehen und nicht nur das was wir da tun sondern eben auch warum der Kunde mit dieser Anforderung an uns kommt.

00:02:35: denn nur so können man dann glaube ich gemeinsam definieren was das beste oder die beste herangehensweise ist.

00:02:41: Das kann zum Beispiel auch sein, auch ein Budget kritisch zu hinterleuchten.

00:02:44: Also nicht nur zu sagen ja vielen Dank für Budget X Y und damit kann man bestmöglich Folgendes umsetzen sondern sozusagen müsste das nicht.

00:02:52: also könnte es nicht vielleicht auch viel weniger sein weil das Geld viel besser ausgeben ist oder teilweise auch von Projekten abzuraten?

00:02:59: ehrlich gesagt weil wir glauben dass das Budget da überhaupt nicht gut eingesetzt ist.

00:03:03: Klar müssen wir auch Geld verdienen, gar keine Frage.

00:03:05: Aber wir sind nur dann gut wenn unsere Kunden erfolgreich sind und das ist natürlich mit teilweise verschwendeten Budget...

00:03:12: ...auch

00:03:13: Quatsch!

00:03:14: Okay also erstmal zum Teil so kontra der Intuition auch Kunden abraten.

00:03:20: Auch dass es ja eine Sache wo man sagt okay das ist schon ein Merkmal Man nimmt nicht jedes Geschäft irgendwie somit Und gerade derzeit Wenn man das so sagen darf, nicht ganz einfach ist im Projektgeschäft.

00:03:31: Dann ist er die Tendenz vielleicht eher zu sagen, man nimmt alles was man kriegen kann und dann aber auch in der Phase zu sagen nee bewusst macht es mal anders, denkt das nochmal neu?

00:03:39: Das ist ja dann auch irgendwie eine Sache wo denn der Kunde denkt Hopla, das war ich jetzt zuletzt so nicht gewöhnt da hat man mir sonst in der Vergangenheit eher dazu geraten da nochmal besonders Gas zu geben mehr auszugeben oder was auch immer

00:03:51: Kann auch passieren, also wenn mit zu wenig Budget auf zu große Ziele gezielt wird.

00:03:56: Dann müssen wir natürlich auch sagen das reicht dann in dem Fall nicht.

00:03:59: aber mir geht es eher darum zu betonen ein erfolgreiches Projekt ist oder Projekte nur dann erfolgreich werden halt Geld auch effizient ausgegeben und am Ende hinter der Firma den Marketing dem der Brand was immer nichts nützt fällt im Teufel auf uns zurück Und dann werden wir die Warte haben vor weil sie unzufrieden sind.

00:04:18: Und dabei war vielleicht das Briefing ursprünglich schon nicht zielführend und nicht unsere Arbeit.

00:04:23: Deswegen ist mir das total wichtig, eben nicht jedes Projekt anzunehmen auch wenn zugegebenermaßen es auch mal leichter gefallen ist Sachen abzulehnen als momentan

00:04:34: Bevor wir da tiefer einsteigen, Stichwort du hast jetzt von Design Briefing irgendwie gesprochen.

00:04:37: Magst du noch einmal einen ganz kurzen Satz zu sagen was ist so der Kern?

00:04:40: Was ist das Brot- und Buttergeschäft?

00:04:42: Was auch ihr quasi anbietet damit die Zuhörenden das ein bisschen einordnen können, was da gebrieft wird und was im Kern eure Leistung is'.

00:04:51: Wir als Digitalagentur Digital-Agentur heißt natürlich nicht, dass wir keine physischen Präsenz haben.

00:04:58: Das haben manchmal auch Leute gedacht, das heißt ihr arbeitet dann nur so digital?

00:05:03: Nein!

00:05:03: Wir haben zwei Standorte in Konstanz am Bodensee und Hamburg und wir sagen ganz dezidiert wenn auch vielleicht ein bisschen langweilig als claim eine digitale Agentur für Websites Fs und digitale Sichtbarkeit.

00:05:16: Das heißt einen Großteil unserer Mitarbeitenden sind Entwickler Von Haus aus, das heißt unser Kernprodukt Website ist glaube ich ganz klar zu benennen und dass das natürlich vor eine gute Strategie haben muss.

00:05:28: Gut Aussehen muss, guten Inhalt haben muss und am Ende auch ne Verlängerung im Online-Marketing.

00:05:33: Sollte es alles was wir in Haus anbieten?

00:05:36: Und das führt halt dazu, dass wir eben so wenig Solbruchstellen haben also nicht ein Stratege von externen oder einen Design Agentur im besten... Also Ich liebe Designergifturen, aber weniger Solbruchstellen durch alles was wir eben intern haben.

00:05:52: Dadurch natürlich super geringe Transaktionskosten bzw auch eine hohe Geschwindigkeit und Qualität weil wenn alle zusammensitzen in fast buchstäblich einem Raum dann geht das schnell und ist gut.

00:06:02: und ein großer Kunde von uns hat mal gesagt obwohl die selber internes Entwicklerteam haben jetzt brauche ich die GSG neun Und deswegen ist das bei uns so unser interner Anspruch immer die digitale GSG-Neun auf zu W-Drei.

00:06:17: Das haben wir uns, also ich will nicht sagen davon haben wir einen Wandtattoo aber mental.

00:06:22: Okay, also noch keine, ich wollte gerade sagen noch nicht Wandtattoos sein, es ist wie Bein oder Schulterblatt oder irgendwie sowas, sowas habt ihr noch nicht okay verstehe?

00:06:30: Das heißt ums nur noch einmal abzugrenzen was jetzt grade in der Reihenfolge nicht Shops aufgezählt,

00:06:34: d.h.,

00:06:35: dass E-Commerce-Geschäft Online-Shops sind weniger und oder gar nicht jetzt euer Fokus.

00:06:40: Irgendwie war doch das ist ja, ich habe viel in der Vergangenheit E-Commerce aber auch Marktplatzgeschäft ist noch so ein Thema irgendwie.

00:06:45: Aber da seid ihr dass es nicht Euer Stecken fährt.

00:06:50: Also Es Ist Nicht unsere Spezialisierung wir Machen Das Auch.

00:06:52: Wir Haben Durch Ausgroße Online Shops auch mitentwickelt Oder auch übernommen.

00:06:56: Aber Man Muss Ja auch Sich Wie soll Ich Sagen Dizidierter Da spitze Aufstellung.

00:07:01: Deswegen haben wir Jetzt Mal gesagt Websites

00:07:04: Okay, check.

00:07:05: Und im Vorgespräch hast du glaube ich von einer so eine Anekdote erzielt, die möchte ich ganz kurz einmal wiedergeben und da auch genau KI lässt grüßen Design Briefing Irgendwer hört mit einem Ohr nur zu.

00:07:16: Ich glaube wenn ich das richtig ändere und dann heißt es ach ich habe da mal was vorbereitet und Das mag den ein oder anderen je nachdem welchen Zugang man hat irgendwie natürlich denn auch nachhaltig beeindrucken was da so geht.

00:07:26: irgendwie Magst du mal diese Anekdote nochmal quasi aufgreifen?

00:07:31: Und wie passt das zusammen mit der Idee?

00:07:33: geht so, weil auch das ich habe gerade neulich und dann zu deiner Antwort.

00:07:37: Neulich sowas gelesen Da schickt ihr irgendein Link rum von seiner Website und der erste Kommentar war so ja KI-Slop.

00:07:43: Und ich würde mir jetzt auch schon zutrauen, wenn ich eine Seite sehe die Out of the Box von einem Claude dahingebaut wird irgendwie klammer auf ohne dezidiertes Briefing und ohne spezifische Anpassung

00:07:56: usw.,

00:07:57: dann sieht es fast beliebig austauschbar aus vom Stil her, von den gewählten Fonds usw.

00:08:04: Das wird man sagen alles klar.

00:08:05: Ja logisch das ist so... Promt rein, Webseite raus ist das Ergebnis.

00:08:11: Also vielleicht vorab und das ist ja trotzdem okay für ganz viele Sachen.

00:08:17: Und da geht es gar nicht um eine Budgetfrage sondern wirklich um der Zielgruppenerwartung wenn man sich das nicht unbedingt differenzieren muss und ich würde jetzt keine Beispiele nennen weil es irgendwie zu gemein und so.

00:08:27: aber das kann für manche total funktionieren.

00:08:31: Ich glaube daran, dass man aber als Marke und das ist im btb.

00:08:35: Kosmos genauso gleich wie btc vielleicht nicht so doll beleuchtet.

00:08:38: häufig aber ich glaub da trotzdem dran ist eine Differenzierung wichtig und natürlich wird ein btbi Konzern oder Btb Kunde bei uns nie so weltübergreifend tätig sein dass man macht mal die Augen zu und denkt an xy Wie sehen sie aus?

00:08:53: Das ist ja nicht.

00:08:54: Aber alles was dir mit der Marke den Beats klar ist was dir gegenüber tritt muss irgendwo ja selbst ähnlich sein Design oder gleiche Sprache sprechen.

00:09:02: Und wir haben da wirklich einen Anspruch auch ein Corporate Design so zu entwickeln, dass es differenziert und der Marco in ihrer ihren Werten zuträglich ist.

00:09:10: Und als wir letztens eben in so einem Corporate design Entwicklungsschritt im Schulterblick mit dem Kunden sprachen und genau das was du gerade angedeutet hast eben schon einer da saß und schon so auf seinem Computer war digitaler Termin deswegen hat man immer Kamera gesehen die ganze Zeit auf seinem Laptop schon rumtippte.

00:09:25: Der hatte während der Design Entwicklungs Schritte quasi schon auf Basis der Präsentationen Powerpoint Template gemacht, ein Brand Portal erstellt und schon mal eine erste Website Anbutung.

00:09:36: Und deine Chefin, der das irgendwie am nächsten Nachtgezeichen meinte, super cool sieht er mega aus, warum brauchen wir eigentlich noch ne Agentur?

00:09:47: Ich will nicht sagen das erste Mal aber ganz eklatant gemerkt Wenn man sich das dann genau anguckt, weder waren die Farben richtig verwendet noch der font eigentlich den wir vorgeschlagen haben und so weiter.

00:09:55: sofort also im ersten.

00:09:56: Und das ist glaube ich dass du die erste Masse ist.

00:09:58: erstmal was was Menschen beeindruckt.

00:10:00: Die Person vor allem die jetzt in dem Fall gar nicht so tief auch in dem Projekt drin sind sondern nur sagen guck mal der hat schon gemacht warum seuchten denn jetzt irgendwie fünftausend Euro für ein Powerpoint template ab?

00:10:10: abgeben, ausgeben.

00:10:13: Und da war ich... Das ist mir dann irgendwie schwer gefallen damit so umzugeben weil ich dachte ja wenn ihr denkt das reicht weißt du was?

00:10:20: Ja, das ist erstmal beeindruckend.

00:10:24: Aber das ist es halt noch nicht und das ist halt dieses geht so.

00:10:27: ja hätte man wahrscheinlich mit arbeiten können wären wahrscheinlich dann auch ein paar wochen lang irgendwie noch nicht um die Ohren geflogen.

00:10:32: aber da braucht man eine neue slide oder irgendwie nochmal an und irgendwann ist so wie funktioniert eigentlich alles?

00:10:38: ah nee und dann kommen halt Leute im zweifel mit Projekten an und sagen hey can you fix it?

00:10:44: Schade, weil es zu vermeiden ist.

00:10:46: Aber der Anspruch momentan dass Leute meinen sie könnten schnell Sachen selbst Ja finde ich wird immer oder das passiert einem immer häufiger sagen wir mal so

00:10:56: Ja und am ende wie du richtigerweise beschrieben hast das ist wahrscheinlich nicht.

00:11:00: Nicht einfach pauschal zu verteufeln so rappe prototyping um an ersten wurft er hin zimmern aber im ende genau als brand.

00:11:08: und du hast schon gesagt ob btb btc wo auch immer man tätig ist irgendwie, aber wenn man einen gewissen anspruch hat und ich weiß dass selbst ich habe auch damals zum start meiner selbstständigkeit mit einer designerin zusammengearbeitet hab ich geld für investiert.

00:11:20: die hat sich gedanken zu farben gemacht zu fonts gemacht Der Gesamtkomposition hat so ein bisschen dos und dos bestimmt.

00:11:27: Gibt es Verläufe oder gibt's keine Verläufige?

00:11:29: Gibt's Ecken, oder gibt es keine Ecken ist alles irgendwie gerundet

00:11:32: usw.?

00:11:33: Wenn man dafür ein bisschen Zeit und auch Geld ausgibt und irgendwie auch auf Wiedererkennbarkeit hofft und irgendwie dass die Ent... das heißt ja auch Identität Eine digitale irgendwie sein möchte und den Brand Gedanke ernst nimmt oder sowas.

00:11:48: Ja klar mal auf, denn sollte sich das besten Fall natürlich auch fortsetzen.

00:11:52: Und eine gewisse Konsistenz irgendwie tragen und die geht möglicherweise auf dem Weg recht schnell flöten und verwässert.

00:11:57: Und dann wird es ein bisschen beliebiger.

00:11:59: Exakt,

00:12:00: exakt!

00:12:01: Und ich finde man muss ja auch und ohne da soll jetzt kein Corporate Design Podcast hier werden aber... Man soll ja auch überlegen auf welcher Strategie Pundiert das alles.

00:12:10: einfach nur zu sagen ich finde dass schön ist ja also es mag der marketing mensch heute so sehen und übermorgen jemand anders ja ganz anders sehen also eine strategisch fundierte entscheidung zutreffen die dann in einem gewissen raster also sowohl man regler oder auch systematik funktioniert.

00:12:29: Eine Kompetenz auch an Tag zu legen als Agentur, die man sich übrigens über lange Jahre arbeitet hat.

00:12:34: Weil ich jetzt als Privatperson oder Marketing in der Lage bin Sachen als Prompto formulieren heißt ja noch lange nicht dass ich die richtigen Fragen und dann die richtige Inhalte da reinstelle.

00:12:43: also so schnell glaube ich es eben dieses Experten tun.

00:12:46: was ich behaupte das wir mit unserer Agentur natürlich haben ist es eben dann doch nicht so schnell kopiert und genau hinzugucken woran es liegt und wie man das irgendwie aufbaut.

00:12:58: Ja, es sieht halt schnell nach viel aus und ist dann aber auch schnell fällt dann wie ein Kartenaus in sich zusammen wenn man genauer hinschaut.

00:13:07: Wie so'n Soufflé oder so'nen ... ähm ich war gerade sagen Bisi pffh!

00:13:12: So luft raus heiße Luft hat sich's aufgelöst.

00:13:15: ja ich weiß was du meinst?

00:13:16: Oder wie so ne Pappkulisse weißt du von außen sieht das irgendwie total gut aus und gehst da hinten rum und denkst du hast ja nur Pappe?

00:13:21: Ja, ja.

00:13:22: Ich habe die Diskussion.

00:13:23: Grüße gehen raus an meine liebe Frau!

00:13:25: Durch sie als Grafikerin hab ich auch ab und zu Einblick in solche Sachen Und inzwischen hab' ich selbst auch unter anderem durch Sie sicherlich ein gewisses Auge für sowas entwickelt.

00:13:34: Wir gehen durch die Stadt, ich seh Plakate und dann sage ich auch wieder ne Chatchi Pity und so...ja ja genau Also wie viele...keine Ahnung feste Restaurants sehr gerne.

00:13:43: man sieht Plakkate, Poster Die alle eine gewisse Beliebigkeit irgendwie haben und plötzlich sehr poppig sind mit großen Störern und Bannern und ich weiß nicht, war so ein Fähnchen.

00:13:53: Ja ja dann riecht das alles nach Einheitsbrei.

00:13:56: Naja aber vielleicht noch einmal ganz kurz.

00:13:58: letzter Satz dazu.

00:13:59: Das geht mir auch nicht darum zu sagen wenn man einen Blick dafür hat, dann merkt man das sondern alles wirkt ja auf einen.

00:14:05: Ich muss auch kein Schreiner sein um festzustellen ob ein Tisch gut geschrenert wurde, wenn das das Verb ist.

00:14:11: Sondern ich merke dass unterbewusst ist der stabil, ist der fragil, isst er geschliffen oder lackiert?

00:14:17: Ist es diese, da sind ja Empfindungen die ohne dass man das aktiv dekodiert.

00:14:23: Und ich glaube, und da vielleicht auch wieder die Brücke hin zu digital, das merkst du auch an der Website hat sich da eben.

00:14:28: also komme ich da so durch wie ich es intuitiv machen möchte oder bleibe ich immer irgendwo stecken?

00:14:34: Also UX funktioniert das alles so wie ich denke ist das muss klicken die Button so wie ... Das könnte ich ja selber gar nicht sagen!

00:14:40: Ich möchte, dass ein Button sich so anfühlt sondern das ist eine Mischung aus gelahmten Funktionalitäten und was ich als Mensch intuitiv eigentlich möchte.

00:14:50: Und da eine Sorgfalt und eine Quarantästanz, über der ganzen Seite funktioniert das übrigens so.

00:14:55: Nicht mal sind die Button blau und grün, sondern dass alles halt sorgfältig zu machen, Manufaktur finde ich total wichtig weil am Ende hat ein Kunden potenzielles Störgefühl er könnte nicht sagen, es lag an den Buttons natürlich nicht aber das merkt man irgendwie intuitiv schon.

00:15:14: Jetzt so gedanklich mal, eine Stufe weiter.

00:15:17: Was hat denn das jetzt mit eurem Angebot gemacht?

00:15:20: Wir haben über Zwischenschritte diesen ersten Eindruck gesprochen.

00:15:25: Hat das und wenn welchen Einfluss auch auf die Leistungserbringung?

00:15:29: Jetzt bei Askencio der Blick geht ja so auf Leistungs- erbringungen Prozesse Die Interaktion mit dem Kunde.

00:15:35: Wie hat sich denn das bei euch jetzt quasi ausgewirkt?

00:15:38: Also wie ist diese erste Touchpoint?

00:15:40: strukturiert ihr den anders und hat das auch quasi Auswirkungen auf das Pricing?

00:15:45: oder haltet ihr einfach trotzdem, dass das Manufakturniveau... Ich weiß nicht ob man Manufaktur immer mit Hochpreisig in Verbindung setzen kann.

00:15:52: Doch ich würde schon sagen weil der Handarbeiter hintersteckt und gewisser Qualitätsanspruch musste damals anders.

00:15:58: und dann deine Antwort, Entschuldigung für den Monolog Manu Faktum, glaube ich hieß es war so ein Magazin.

00:16:05: Da weiß ich noch mal ganz hochwertige Sachen aus tollen Hölzern und Messing und metallisch Sachen fürs Leben gemacht.

00:16:12: Das war meine erste Assoziation als du von Manufaktur gesprochen hattest eben dieser Katalog mit diesen tollen Gegenständen.

00:16:19: aber genau wie wirkt sich das auf die Praxis aus bei euch?

00:16:23: Ähm...das ist der total schwierige.

00:16:28: also oder wir befinden uns da natürlich in dem Prozess weil theoretisch gibt oder praktisch haben wir jetzt unterschiedliche Erfahrungen gemacht viele die natürlich für diese Art von Manufaktur Arbeit auch weiter zahlen und gerne zahlen.

00:16:43: Eine erste wirkliche Veränderung, haben wir mindestens mal in der Preis Transparenz sag ich jetzt mal gemacht also dass wir nicht mehr was ja viele Agenturen auch schon längst tun nicht mehr Stunden oder Tage anbieten sondern Also wir versuchen immer zu überlegen, welchen Wert kreiert das beim Kunden?

00:17:03: und dann kosten Phasen quasi einen Fixpreis bei Manzovi.

00:17:08: Das ist natürlich auch definiert und irgendwie Korrektoren und blah blah.

00:17:11: Aber heute sozusagen das Dauertextage ist halt völliger Schmu, weil es vielleicht nicht mehr dauert, also lange dauern.

00:17:19: aber die Erfahrung... die da drinsteckt, warum man das in schnell machen kann.

00:17:22: Die kannst du eben in Tagen häufig nicht mehr gut verargumentieren.

00:17:25: Für mich auch in Ordnung war schon lange nicht mehr cool aber viele Einkaufsabteilungen brauchen es ja.

00:17:32: Ansonsten ist es wirklich schwierig zu sagen weil man natürlich einem Kunden nicht verbieten irgendwie Co-Creation zu betreiben.

00:17:39: und dann guck mal ich habe hier schon mal was mitgearbeitet also vielleicht auch richtig super.

00:17:46: Gleichwohl für... Diese aktuelle Arbeitsweise hat das natürlich auch irgendwie so ein paar Chancen, der dann arbeitet vielleicht da mal jemand oder man.

00:17:55: Ja also lange Rede kurzer Sinn.

00:17:57: wir versuchen immer transparenter zu machen.

00:17:59: was ist eigentlich passiert in der Arbeit?

00:18:01: warum bezahlt man uns für das?

00:18:02: Was ich als preiser angesetzt habe und versuche trotzdem so ehrlich muss sich sein ein paar Dinge ein bisschen mehr als zum Beispiel nur Arbeitsbeispiel wie sind dann oder Melora im Ipsum Texte anzusetzen?

00:18:13: bevor jemand sagt also alles ein bisschen, sag ich mal bewusst lücken zu lassen oder Sachen nacheinander zu sagen.

00:18:21: Damit das einfach nicht... wie soll ich es sagen?

00:18:24: Nicht zu fertig am Ende schon wirkt weil natürlich gehen Sachen heutzutage schneller.

00:18:28: aber nur Anschauungsbeispiel hat sich ein bisschen bewährt.

00:18:34: Ja, verstehe.

00:18:35: An der Stelle ganz kurzer Hinweis für die lieben Hörer und Hörerinnen.

00:18:40: Es gibt mindestens zwei Folgen auch, die das Thema Pricing genauer beleuchten.

00:18:43: Da gibts einmal euch mit Sven gesprochen hier auf Side Geist aus Hamburg.

00:18:47: da ging es um das Thema pricing eher nach Stunden und Zeit abgerechnet und warum und wieso sie damit weiterhin ganz gut fahren.

00:18:54: aber es gibt auch durchaus die Stimme dieser hakt mensch value-based pricing das heißt ja so ein bisschen glaube ich auch angerissen.

00:19:02: irgendwie ist natürlich dann so dass andere ende.

00:19:04: ich glaube am ende Ich tue mich selbst ein bisschen schwer, weil ich jetzt auch tolle Gespräche in beiden Richtungen geführt habe.

00:19:10: Meine Tendenz geht auch so klar.

00:19:12: natürlich geht es um den Wert.

00:19:14: Auch eine spannende neue Diskussion ist das Thema wie kommen Token mit auf die Abrechnung?

00:19:18: Das ist immer noch ein anderes Thema.

00:19:19: Ich hab X Stunden Zeit und so weiter und ich muss auch irgendwie die verbrauchten Token irgendwie mit anrechnen oder was auch immer natürlich sind eingepreist usw.

00:19:27: Aber kurzum gibt da auf jeden Fall Umbrüche.

00:19:29: man muss sich damit auseinandersetzen wie man auch einen Preisschild dran klebt.

00:19:33: Ja und ich glaube, also ich hoffe ich mache mich da jetzt nicht lächerlich.

00:19:37: Aber ich finde es geht ja vor allem auch immer darum, nicht nur eine eigene Haltung zu entwickeln und zu sagen das ist das auch wert unserer eigenen Arbeit sondern auch zu überlegen was für den Kunden wichtig?

00:19:46: Also wenn ein Kunden Prokürm oder eine Einkaufsabteilung hat, die sagt Ich brauche aber Stunden!

00:19:51: Wer bin ich denn dann zu sagen Nein!

00:19:52: Dann sorry, dann erstell ja einen Stundenschied wo drauf steht was wir gemacht haben.

00:19:58: Am Ende wie findet man Weg dass es für alle gut ist und ich möchte keinen... Überreden müssen, diesen Weg einen gemeinsam einzuschlagen.

00:20:07: Sondern Gemeinsam zu überlegen.

00:20:09: ist es richtig für uns beide?

00:20:11: und wenn der eine sagt mit dem Wert geh ich mit super muss man auch sich selber teilweise natürlich schützen und sagen das heißt ja auch übrigens nicht dann sieben zwanzig Abstipel schleifen oder also muss man kann man genauso auch kritisch sehen.

00:20:22: Ich glaube auch wenn das sag ich mal wankelmütig wirkt Man kann auch beides machen, ohne dabei keine Haltung zu haben.

00:20:29: Sondern die Haltung ist wie schaffe ich das Beste für den Kunden zu entwickeln und mir selber auch zu glauben dass es gute Arbeit ist.

00:20:37: Und da glaube ich was immer dann ein Kunde braucht.

00:20:46: Man ist nicht alleine auf dem Markt.

00:20:47: Es gibt im Effekt viele Kollegen und Kolleginnen sozusagen am Markt, die auch zum Teil ähnliche anders geartete Angebote irgendwie haben.

00:20:56: Und ich glaube nicht jeder Kunde passt zu jeder Agentur und es muss irgendwie dieses Matching gefunden werden Egal welches Pricing egal welche Struktur egal welcher Prozess.

00:21:06: am Ende ha ha surprise auch nichts Neues.

00:21:09: der Menschen Faktor Nasenfaktor ist da auch ganz entscheidend wenn man sich als Kunde und Agentur als Dienstleister irgendwie findet.

00:21:15: Gut wie du schon sagst ein Angebot findet unter Modus operandi findet eine gute Zusammenarbeit für den Abrechnungsmodell Und diese, das Wertempfinden kommt beim Kunde auch irgendwie an.

00:21:25: Ja dann ist das möglicherweise eine lange gute geschäftliche Beziehung die man da irgendwie eingehen kann und es kommen auch Zfolgeaufträge.

00:21:33: Dann wird das schon gut sein irgendwie... Wir haben auch schon

00:21:37: Arbeit für Equity gemacht also wo wir quasi gearbeitet haben und dafür Prozentanteile einer Firma bekommen haben.

00:21:44: Das sind natürlich die die hoffentlich total erfolgreich werden damit sich die Arbeit noch im Value steigert.

00:21:50: aber

00:21:53: Also vielen Dank für die Anregung und das nehme ich auch noch mal quasi als Gedanke mit, als weitere Finanzierungs- und Pricingidee.

00:22:00: So nach dem Motto ey ihr zahlt bei uns gar nichts!

00:22:03: Ihr gebt nur halt ein kleines Share ab und wir wollen dass es euch so gut wie möglich gibt.

00:22:08: Kenne ich... genau tatsächlich ist das glaube ich nicht unüblich beim Erfolgsbeteiligung im Weiteste natürlich in Performance Marketing auch gerne genommen, dass man sagt naja beteiligt mich irgendwie Und wenn ich meine Arbeit gutmache und das mit euch durch die Decke geht, dann ist es nicht zu meinem Nachteil.

00:22:25: Exakt!

00:22:29: Ich gehe mal ein Gedanke irgendwie weiter... Okay also das Grund, dass ich mir schon gesagt habe, verändert sich irgendwie.

00:22:35: Ist das quantifizierbar?

00:22:38: Weil eine Sache, die ich jetzt auch, da nehme ich jetzt noch so eine Idee aus den vergangenen Gesprächen.

00:22:42: Also früher Keine Ahnung, gab's große Projekte je nach Größenordnung.

00:22:48: Neuer Webshop mit allem drüber und dran geht in die hunderttausende Euro.

00:22:53: das können zweihundert tausend sein aber auch fünfhundert Tausend ist ein gediegenes Portal oder auch eine dreiviertel Millionen ist sozusagen.

00:23:01: das kann sein irgendwie je nachdem was dann Ökosystem dazu kommt.

00:23:06: ist es nicht ganz unüblich irgendwie dass bindet natürlich einen einen Dienstleist einer Agentur mit seinen Ressourcen erstmal mehr oder weniger planbar für einen gewissen Zeitraum.

00:23:16: Jetzt habe ich auch schon wahrgenommen, wenn jetzt eben nicht... Wenn wir mal von einer halben Million ausgehen?

00:23:20: Wenn jetzt nicht am laufenden Bande einige Halbmillionsprojekte gemacht werden sondern eher diese Kleineren dann hat das natürlich auch ein Impact so ein bisschen auf die Durchlaufzeit der Projekte irgendwie und man muss sich da irgendwie anders aufstellen.

00:23:32: Habt ihr da was so die Quantität an Projekten auch weil kleiner anders geschnitten?

00:23:40: wie geht ihr damit um?

00:23:41: Was habt ihr da so Erfahrung gemacht?

00:23:43: Also die komplett ehrliche Antwort ist natürlich, wir sind sowohl nach oben als auch nach unten was Projektgrößen angeht limitiert.

00:23:52: Also nach unten weiß ich es dann für uns schlicht und ergreifend nicht lohnt und mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird?

00:23:59: Und das da zum Beispiel könnte man eben keinem empfehlen.

00:24:02: wenn du zwanzig tausend Euro hast kommt zu uns, weil das reicht uns doof gesagt nicht um ein Projekt solide also jetzt mal so ein typisches Webteitprojekt zu starten.

00:24:10: Nach oben Weil eben wir sind dreißig Leute, kann man auch überlegen.

00:24:13: Wir wollen uns und können uns nicht für einen Kunden komplett das ganze Team blocken, egal wie viel Geld der uns gefühlt für das eine Projekt gibt weil einfach All Ex in One Basket für uns auch zu russkant ist.

00:24:25: Das heißt die ehrliche Antwort ist natürlich gerade dazwischen und kleinere Projekte für eine kleine Radiatur, die wir es sind oder kommt natürlich auf den Blickwinkel an zu bearbeiten, hat ja immer mehrere Füß und Widers.

00:24:42: Wir haben eine Handvoll große Kunden die auch regelmäßig bei uns Projekte einbriefen, die dann eben kleinere Projekten sind aber weil sie regelmäßig kommen oder großen Kunden kommen natürlich irgendwie total beliebt sind.

00:24:55: Dann gibt es große Projektes von Gefühlt kleinen Kunden, die uns total begeistert haben.

00:25:01: Wir denken gar die Marke kannten wir gar nicht oder so und dann arbeitet man sich in den Markt rein der total spannend ist.

00:25:08: aber Fakt ist das natürlich langefristige Kundenbeziehung dazu führen dass die Projekte gut werden weil die Kunde uns Kunden uns vertrauen Weil die Account Manager ihre Kunden kennen den Markt kennen Und soweit auch sofort.

00:25:20: also das heißt Natürlich sind uns langfristige kundenbeziehungen auf Vertrauensfußend lieber Zumal es auch dazu führt, das ist immer so gemein.

00:25:29: Weil wir arbeiten natürlich auch total gerne für eher unbekannte Firmen und Marken aber gerade kleinere Kunden die dann auch so ganz liebevoll sagen über wenn sie ja nur klein und haben ja nur ein kleines Budget.

00:25:41: Ja, aber wenn die dann viel mehr sage ich mal invest von unserer Seite brauchen um zu erklären wie Sachen funktionieren?

00:25:46: Das muss man ja leider auch mal so ein bisschen mit bedenken dass die quasi Wollte jetzt irgendwie in die Zeit sagen Erziehung, aber es ist ja gar nicht Erziehungen sondern viel mehr Prozess Sicherheit von uns brauchen.

00:25:59: als das also in der Erklärung bis sie dann sagen okay jetzt habe ich's verstanden.

00:26:02: So deswegen lohnen sich durch gesagt kleinere Projekte bei kleineren Kunden häufig nicht.

00:26:07: deswegen versuchen wir immer so ein bisschen die Waage zu halten.

00:26:11: und trotzdem freue ich mich über.

00:26:15: Ja so ein Mix muss man vielleicht wirklich sagen, weil sonst kann er auch schon natürlich eine Müdigkeit eintreten.

00:26:20: und Leute die dann seit Jahren auf nur einem Kunden arbeiten.

00:26:23: So das kenne ich aus der vergangenen Erfahrung von Agenturen, die dann auch irgendwann sagen, oh ich möchte mal nicht nur Automobil machen, da haben wir das Glück!

00:26:32: Da haben wir einen guten Mix.

00:26:35: Das klingt wunderbar.

00:26:38: Um nochmal zu diesem Übergriff, Begriff Manufaktur Qualitätsanspruch und so weiter.

00:26:42: Einen ein Gedanke den ich mit Askensio mittrage ist ja auch eine Wiederholbarkeit.

00:26:47: das ist gerade eben gesagt und dass es so ein bisschen fluch-und segend glaube ich.

00:26:50: Wiederholwahrheit immer Automotive führt natürlich zu einer gewissen Exzellenz für Automotivthemen oder wie das ist ein bisschen Fluch und Segends zugleich.

00:26:57: man navigiert sich gewollt oder ungewollt in die tiefe Spezialisierung raus und wird dann gefragt dafür dieses eine Thema Stichwort Manufaktur Qualitätsanspruch, das Ganze genau basiert unter anderem auch auf Wiederholbarkeit.

00:27:11: Ich mache also gewisse Dinge nochmal und wieder und werde dann einfach besser irgendwie in dem Welchen Aspekt weil ich so selbst so wichtig und spannend finde welchen aspekt.

00:27:20: und wenn du da ein bisschen darüber berichten magst nimmst du dieser feedbackaspekt mit ein.

00:27:26: Also welche Mechanismen habt ihr um auch da so Feedback zu haben, um eben im laufenden Betrieb da immer direkt an den Themen dran zu bleiben und in fortwährend zu lernen?

00:27:35: Weil das ist für mich auch so ein Teilaspekt von der Verbesserung in dem Prozess.

00:27:41: Ja also wir versuchen mehrere Sachen zu machen einmal laufend während des Projekts im Karasi Klein.

00:27:48: dadurch dass unsere Account Manager alle nah beieinander sitzen lernen die natürlich von einander, es hört sich zwar klassisch und konservativ und alt an.

00:27:56: Aber einfach wirklich.

00:27:57: ich habe gehört du redest gerade mit XY über irgendwas hier.

00:28:00: nimm doch das von mir.

00:28:01: also untereinander im Austausch bleiben nicht nur so in seinen Projektsielos wir haben das ganz natürlich auch digital.

00:28:07: also wenn irgendwer was lärt oder braucht haben wir uns auch total angemündet einem besonderen Google Chat Kanal also manchmal auch so Ich bin vielleicht der letzte Mensch, der es gerafft

00:28:17: hat.

00:28:17: Aber wisst ihr eigentlich das?

00:28:19: Das hört sich irgendwie klein an aber das ist wenn Leute sonst auch viel von zu Hause arbeiten oder Abonnenten von Zuhause arbeiten so einen Austausch.

00:28:26: Glauben wir ist total wichtig!

00:28:28: Wir haben auch ein mitlernen des Konflikts Dokumente also den Wissensmanagement wo quasi alle Sachen reingeschrieben werden.

00:28:35: Das ist obwohl ich ein riesengroßer Fan davon war ganz am Anfang finde ich noch nicht so ganz... Kann man vielleicht auch durch

00:28:43: K.I.,

00:28:43: mal ein bisschen besser irgendwann machen, aber das ist so quasi unser Second Brain.

00:28:49: weiß jetzt nicht wie viel das wirklich tagtäglich genutzt wird, aber zumindest was so Exzellenz angeht oder Best Case oder wie müsste man eigentlich und so steht da alles drin?

00:28:59: Und ganz klassisch auch Retro nach den Projekten also mit Kunden dann.

00:29:06: Da kommt es natürlich dann auch immer so ein bisschen drauf an.

00:29:09: Dolm möchte man auch, dass wir miteinander arbeiten und wie viel Mühe geben sich Leute sowohl von Kunden als auch von Agenturseite da wirklich gemeinsam zu wachsen oder zu sagen ja ja komm am Ende war ja irgendwie alles gut.

00:29:22: Also wir haben uns angewöhnt immer so ein kleines Auseinherbord zu fühlen mit Sachen mit so Talking Point fürs Retro damit am ende nicht das Retro einfach nur so ein ach Mensch toll jetzt ist es live noch super sondern dass das wirklich irgendwie auch Sachen beinhaltet die man along the way lernt oder die man irgendwie blöd findet, aber die ehrliche Antwort muss auch da sein.

00:29:44: Natürlich wird es nie... Also vielleicht kann das jemand beantworten der das hört und er ist schon besser weiß als wir.

00:29:52: Es ist immer die persönliche und menschliche Exzellenz, die auch dazu führt dass Sachen besser werden und nicht weil irgendwo was digital mitgeschrieben wurde und danach mal noch ein Memo kriegt denkt beim nächsten Mal daran bzw.

00:30:04: happy to learn.

00:30:05: also vielleicht gibt's es doch oder vielleicht gibt es das demnächst.

00:30:09: Aber wir arbeiten da noch, wie soll ich sagen klassisch plus eben dem Anspruch transparent mit den Kunden zu agieren um wirklich was zu lernen.

00:30:19: Ich hatte auch mal so eine Anstrengung, so richtig Kundenfeedback einmal im Quartal abzufragen und irgendwie so.

00:30:25: Aber da muss ich echt gestehen.

00:30:27: Ich habe auch viel in der Branche rumgefragt.

00:30:28: Manche machen das natürlich in Risik und total lässlich.

00:30:33: Und sage ich mal auf ganz oberster Ebene guckt man sich dann die Ergebnisse an.

00:30:38: Irgendwie liebäuglig immer noch mit der Idee und dann muss ich gestehn es ist bisher einen richtigen Tagesgeschäft immer noch nicht so... Das heißt nicht, also ich möchte nicht das von irgendeiner Standardlösung angerufen werden.

00:30:50: Wir machen Kundenfeedback!

00:30:51: Ja weil es gibt ja noch einen Löcher, GWA bei dem wir Mitglied sind die haben auch eine tolle Lösung und so.

00:30:58: aber... Wir möchten was Eigenes in zwei Programmen bei Wieskönnen und als Kunden Feedback wirklich systematisch einzuholen, ein bisschen bei mir Priobi.

00:31:08: Ja verstehe ich Ja, und also auch das wie viele andere Dinge die wir schon angerissen haben.

00:31:13: Es muss passen irgendwie, man muss es im Dialog mit dem Kunden richtig machen usw.

00:31:17: Und möchte zuhörende und zuhörende Generell natürlich dazu einladen.

00:31:22: Ich hatte neulich quasi auch mal einen Kommentar unter einer Podcastfolge.

00:31:26: Auch das ist gern gesehen.

00:31:27: da gehe ich gerne drauf ein.

00:31:30: Sollte da was sein leite ichs auch gerne an dich weiter.

00:31:32: Das ist natürlich auch ganz wichtig!

00:31:34: Das soll ja die Überschrift der Dialog und zwar sprechen wir in diesem Moment natürlich im One on one Arbeit.

00:31:39: Die Zuhörenden da draußen sind herzlich eingeladen, sich an dem zu beteiligen.

00:31:44: Ja und ich glaube auch vielleicht noch kurz... Ich glaube auch dass es immer zu der Agentur passen muss.

00:31:49: also wenn ich Audi wäre oder weiß nicht ne großer Konzern möchte ich doch hoffentlich das meine Agentur sich darum kümmert systematisch so was nachzuhalten.

00:31:58: aber dazu hat wenn ich bei einer kleinen auf den persönlichen Kontakt Also, das ist uns zumindest auszeichnet.

00:32:05: Würde ich mich wundern, wenn ich so gesichtslose Masken einmal im Quartal bekäme und denke, wem schreibe da jetzt was?

00:32:11: Also meine These, zumindest!

00:32:14: Ja... Das passt.

00:32:16: Und es ist eine These, das kann, dass es endgleich eins, das passt.

00:32:19: Da kann man auch glaube ich nichts gegen sagen Super, super.

00:32:23: Mit dem Blick auf die Zeit noch einen letzten Gedanke den ich noch reinschmeißen mag.

00:32:27: Am Ende glaube ich vieles und muss immer quer Werbung machen für die anderen Folgen sofern mich dann eine anspricht und denke das passt dazu.

00:32:33: Ich hatte damals mit einem Kollege von Jörn vom Netlight gesprochen.

00:32:39: da war sie überschrift trusted advisor.

00:32:41: am ende geht es auch ein Stück weit darum und ich glaube dass ist auch tatsächlich würde schon fast sagen roter faden.

00:32:46: Natürlich haben alle das wirklich für mich keine Agentur unterstellen.

00:32:50: Haben sie ihre Kunden gut betreut, aber ich sage mal die Qualität und die Relevanz der Betreuung hat glaube ich bei vielen auch in der letzten Zeit noch einmal zugenommen.

00:33:00: Und da wurde nochmal eine Schippe draufgelegt.

00:33:01: wenn man sagt so okay Es ist auch nichts Neues.

00:33:04: Ein bestehenden Kunde nochmal in ein zweites oder drittes Projekt mit begleiten zu dürfen, weil man ihm sehr gut zugehört hat.

00:33:10: Weil damit der Leistung zufrieden ist.

00:33:12: Surprise hat weniger Akquisitionskosten als immer die neuen Kunden durch Schema F durchzuschleusen und dann so ich sag mal mittelzufrieden danach auch wieder zu verlassen oder so.

00:33:23: Also auch da eigentlich nix Neues.

00:33:25: aber gerade für die jetztige Zeit wenn Akquise von Kunden nicht das einfachste isst natürlich sehr ratsam.

00:33:32: Beziehungsfläge mit den bestehenden irgendwie zu machen und das passt ja auch wunderbar quasi in das bild des manufaktur anspruchs.

00:33:41: gut

00:33:43: gibt es noch einen letzten hinweis quasi wo du sagst boah gerade jetzt mit deinem mit deiner erfahrung mit deinm rückblick irgendwie was ist wenn die wenn eine agentur Eine eine muster-agentur wacht jetzt auf und sagt boah wir müssen da auch irgendwie noch mehr machen was?

00:33:59: was wären so die ein zwei learnings wo du sagt also Wenn ihr das noch nicht habt, startet doch mal und legt ein Augemerk auf dieses oder jenes.

00:34:06: Gibt es da noch irgendwas was ich dir entlocken kann?

00:34:10: Also ganz offiziell sage ich das natürlich nicht aber... Oder doch andersherum, ich sage etwas ganz offiziertes.

00:34:20: Ich glaube es geht mehr und mehr darum Mitarbeiter zu finden die halt gemeinsam Bock haben für das gleiche wie du als Unternehmer oder wie Du als Unternehmerin ist.

00:34:28: einzustehen also so einen Co-Ownership oder Co-Entrepreneurship.

00:34:33: Oder was immer wieder Leute gerne nennen, ist glaube ich zu Teil wichtig denn uns muss allen bewusst sein.

00:34:40: Agenturen gibt's glaube ich dreizehn tausend in Deutschland.

00:34:43: Arbeitgeber auf Marketingseite gibt es nochmal mehr.

00:34:47: also wir müssen uns alle um Mitarbeiter mit Erweiteren kloppen und zu merken und rauszufinden wer sind die die Bock haben den gleichen Mit dem gleichen Spirit wie du.

00:34:58: irgendwie da anstatt zu gehen, ist glaube ich das aller-allerwichtigste.

00:35:00: Und deswegen immer zu überlegen was kann ich für Mitarbeiter tun?

00:35:05: Was macht mich als Arbeitgeber interessant?

00:35:07: weil ohne die sind die Unternehmer gar nichts!

00:35:12: Ich kann das nicht alleine und ich brauche immer Leute mit mir und damit meine ich weder nachts noch am Wochenende aber die während ihrer regulären Arbeitszeit Bock haben mit mir das bestmögliche Ergebnis einem Kunden zu produzieren.

00:35:25: und dann kann das natürlich dazu führen, dass man sich mit besonderen Benefits auseinandersetzt.

00:35:29: oder wie schaffen wir eben eine Arbeitsumgebung zu haben die für euch am besten funktioniert.

00:35:34: Aber dieses Mitarbeiter erstmal zufriedenzuhalten ist für mich fast wichtiger als kurzfristig Kundenzufrieden zu halten weil wenn ein Ersteres klappt, klappt es weiteres auf jeden Fall.

00:35:48: Wer weiß, wie das auf die Dauer sich verändert?

00:35:50: Also Kundenbedürfnisse, die eigentlich heißen ich möchte nicht immer neuen Juniore vor der Nase sitzen haben.

00:35:55: Wir zum Beispiel wir haben das Glück.

00:35:56: bisher hat uns nie jemand freiwillig verlassen.

00:36:00: Das heißt bei uns ist es eine ganz lange Mitarbeiterzugehörigkeit.

00:36:04: Wer weiß wie sich das verändert wenn mehr Kunden an Forderungen kommen, wie sich dass ja gerade so anführt.

00:36:08: dieses ach wir machen jetzt erstmal was und dann gucken wir später ob das noch hält.

00:36:13: also unbefriedigend finde Wie es momentan sich anfühlt, dass den Leuten eben dieses ach das reicht doch jetzt erst mal gut genug ist.

00:36:21: Also da vielleicht so den Zirkelschluss zu am Anfang geht so habe ich halt wenig will.

00:36:26: also hab ich sowohl keinen Bock auf Kundenprojekt als auch auf Mitarbeitende die sagen ja ich bin hier nur um Geld zu verdienen.

00:36:32: Ich verdiene auch gerne Geld super gern aber gerne mit Sachen die irgendwie für alle Beteiligten Bock machen und gut sind und da sowohl Kunden zu finden in langfristig stabil mitmachen als auch Mitarbeitende, die darauf Bock haben.

00:36:47: das ist so eine Kombination.

00:36:48: Auch ehrlich gesagt ihr habt keine Weisheit ne?

00:36:50: Find gute Leute und mach' mit den guten Dingen dann wirst du dafür auch gut bezahlt!

00:36:56: Und trotzdem geht das so runter.

00:36:58: man denkt sich ja genau das ist es Ja, wie so oft kann man da vielleicht nicht häufig genug sagen.

00:37:05: Von daher lass ich das einfach so stehen!

00:37:07: Das ist ein schöner und immerwährender und vielleicht sogar wichtiger werdender Gedanke.

00:37:15: Ich bedanke mich recht herzlich für die tollen Insights Links und so weiter.

00:37:21: Und auch hier noch ganz kurz gesagt, egal ob Spotify, YouTube, Apple Podcast wo auch immer ihr das hört oder seht Ihr seid herzlich eingeladen in den Dialog zu treten über entsprechende Kommentare aber wenn ihr mögt auch gerne direkt an dich.

00:37:34: also Wenn es da draußen wen gibt der sich auch nach neuen Dingen umguckt dann macht das bestimmt durchaus Sinn man mit dir in den Kontakt zu treaten.

00:37:41: Ich habe jetzt nicht weiter geprüft ob offene Wakanzen da sind Aber in den dialog zu treden schadet glaube ich nie.

00:37:49: Vielen herzlichen dank.

00:37:50: Danke dir, Arne!

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