Die Branche irrt sich – Warum Planungsunsicherheit das eigentliche Problem der Agenturszene ist
Shownotes
Host Arne Tensfeldt spricht mit Falk Bielesch zum Thema: Was die Agenturbranche wirklich unter Druck setzt – und warum die öffentliche Debatte am Kern vorbeigeht. Falk ist CEO der everii Group, einem führenden Anbieter von ERP-Lösungen für Agenturen, Architekten und Beratungsunternehmen im deutschsprachigen Raum. Im Gespräch erklärt er, warum Planungsunsicherheit in einer Befragung von über 250 Agenturführungskräften alle anderen Themen dominiert hat – noch vor Preisdruck und KI. Er zeigt außerdem, warum das klassische Stundenmodell strukturell unter Druck gerät, wenn KI-basierte Wertschöpfung keine fakturierbaren Stunden mehr erzeugt. Dazu: Welche zwei Faktoren Agenturlenker:innen nachweislich gelassener machen – und warum Größe dabei keine Rolle spielt. Ein Gespräch für Agenturinhaber:innen und Führungsteams, die verstehen wollen, wo der echte Hebel liegt.
Zu den Shownotes: https://askensio.de/adaptive-agency-dialog/everii-agentur-umfrage-2026
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Transkript anzeigen
00:00:00: Was trennt die gelassneren Marktteilnehmer von den nervöseren Marktteilnehmern?
00:00:05: Ich formuliere es mal ein bisschen polarisierend.
00:00:08: Die ist nicht bedingt durch Größe, also Größe und Ressourcen machen dich nicht gelassener und entspannter im Umgang mit den aktuellen Realitäten.
00:00:18: man könnte denken dass ich wenn ich über mehr ressourcen über größeres team über besser etablierte strukturen verfüge das sich dann in der Lage bin besser mit solchen Rahmenbedingungen umzugehen.
00:00:27: Dem ist zumindest laut unserer Studie nicht so.
00:00:30: Herzlich willkommen zum Adaptive Agency Dialog, das ist der Podcast für die Agenturszene!
00:00:37: Mein Name ist Arne Tänzweld.
00:00:38: ich bin hier der Host und habe heute den Falk zu Besuch.
00:00:41: Das ist eine spannende Folge denn wir sprechen über die Insights aus der Branche einer spannenden Umfrage.
00:00:48: Arbeitstitel Die Branche ird sich.
00:00:50: Falk schön dass du da bist stelle ich doch einfach ganz kurz einmal vor.
00:00:55: Hallo Arne, danke für die Einladung in deinem Podcast.
00:00:57: Ich bin Falk, ich bin CEO der Every Group und die Every Group ist ein führender Anbieter von ERP-Lösungen im deutschsprachigen Raum für Agenturen, für Architekten, Ingenieure, Beratungsunternehmen und wir haben im Rahmen unserer Arbeit früher ein großes Panel an Agenturinhabern und Agenturlenkern befragt, eine Studie dazu gemacht.
00:01:20: Das war der Anlass, wie ich mit Arne in Kontakt gekommen bin und ja freue mich heute mit dir darüber zu reden.
00:01:25: Und so ein bisschen die Feinings zuteilen.
00:01:27: mega gut jetzt hast du schon quasi gut angekündigt vielen Dank dafür.
00:01:30: also ihr habt im Prinzip einmal reingehoicht.
00:01:34: Nicht nur dass ihr natürlich einen Kundenstamm habt, der entsprechende Tools benutzt, die bei euch im Portfolio sind.
00:01:39: Sondern auch darüber hinaus sind da viele, viele Insights zusammengekommen.
00:01:43: Wir hatten im Vorgespräch einmal davon gesprochen das wir bei Askencio ein sogenannten Adaptive Agency Report erstellt haben.
00:01:50: Wir haben so kleine Anzahl kleiner zwanzig aber qualitative Interviews geführt Und wir hatten schon im Vorgespräch auch dann und wann schon mal ja abgesprochen oder darüber geredet, welche Überschneidung es zum Teil gibt.
00:02:02: Wo sich vielleicht auch Aussagen widersprechen wo man andere Dinge irgendwie rausliest.
00:02:07: Eigentlich sage ich gerade die Branche irdsig was mich zur ersten Frage führt.
00:02:11: Die hat so die Überscript die Fehldiagnose.
00:02:13: also grundsätzlich wenn man sich umhört linked in quer liest wird da viel von preisdruck gesprochen von KI die Fachkräfte ersetzt und dass man sich da möglicherweise auch anders aufstellen muss.
00:02:26: Was hast du da sozusagen aus den Antworten der Umfrage bei euch rausgehört?
00:02:30: Deckt sich das, was man so im Allgemeinen hört an Themen?
00:02:35: Ja es ist viel dabei.
00:02:37: also von dem was Du erwähnt hast erleben wir viele Antworten in der Umfrage.
00:02:43: Wir erleben aber eine Antwort die alles andere dominiert hat und das ist die Unsicherheit in der Planung die Unfähigkeit über einen mittelfristigen Zeitraum Prognose machen zu können, weil man so vielen Einflüssen ausgesetzt ist.
00:02:58: Weil die Anzahl der Disruption so groß geworden ist dass man sich eigentlich gar nicht mehr befähigt fühlt sinnvoll zu prognostizieren oder einem das Datengerüst fehlt überhaupt Prognosen erstellen zu können.
00:03:09: und die Agenturbranche ist ja durch viele Challenges Changes und Disruptionen gegangen.
00:03:14: also mal davon ausgehend, was in den letzten zehn Jahren passiert ist.
00:03:19: Das Aufkommen von bietbasierten Modellen zur Monetarisierung von Werbinventar selbst mal eine Social Media Agentur gegründet.
00:03:28: das war damals ein großer Knall für die etablierten Player dass man Werbinventer.
00:03:34: mittlerweile haben wir einen Anzahl an Schocks die hintereinander erfolgt sind und die die Branche unter so einem kontinuierlichen Stress setzt.
00:03:42: Und daher Unsicherheit in der Planung oder die Unfähigkeit mittelfristige Prognosen zu treffen, in Bezug auf die Steuerungs-Geschäftsmodells.
00:03:50: Der Aspekt, der am meisten herausgestochen ist in unserer Studie und als Erkenntnis daraus?
00:03:56: Ja ich erinnere mich.
00:03:57: Ich glaube da gab es so einen Ranking.
00:03:59: Es mussten Aussagen irgendwie eine Reihenfolge gebracht werden Und das war einfach diese Prominentüber an unter allem schwebt.
00:04:05: Ich meine Planbarkeit ist schwierig.
00:04:08: Das lässt sich sicherlich auch verschiedene Aspekte beziehen.
00:04:10: also Wie kann ich Umsatzpläne machen, also kann ich irgendwie mein vorjahres Wachstum oder das der vergangenen Jahre irgendwie interpolieren und sagen wir wachsen wieder um Prozent X. Das zieht nach sich des Thema Personalwachstum.
00:04:24: welche Leute brauche ich morgen?
00:04:26: Welche Kunden antizipiere ich irgendwie zu akquirieren und so weiter und sofort?
00:04:30: und alles das ist unsicher weil einfach vieles nicht mehr so ist wie es war.
00:04:35: Ich hatte im Vorgespräch einmal angedeutet jetzt die Vergangenen Gespräche aus dem Podcast folgen je unterschiedlicher Fokus, aber auch da zieht sich das schon wie ein roter Faden durch.
00:04:43: Also dass es einfach schwierig ist, da verlässlich zu überlegen was ist so der nächste Schritt?
00:04:50: und so bisschen auf Sicht fahren?
00:04:51: Ist glaube ich da das Signal... Was man wahrnimmt?
00:04:55: Auf Sicht fahren trifft es sehr gut!
00:04:57: Das auf Sichtfahren erzeugt ja auch für eine Organisation Stress nicht nur für einen Führungsteam sondern für die Mitarbeiter und Planbarkeit und Prognosefähigkeit gibt dir in solchen Situationen Sicherheit beziehungsweise erlaubt, das dir auch proaktiv Entscheidungen zu treffen.
00:05:16: Wenn du das nicht hast dann bist du in einem stetigen Reaktionsmodus und kannst gar nicht eigene Entscheidung oder eigene Schritte und Richtungen vorgeben und einleiten weil du am Ende auf sich veränderte Umstände reagieren musst.
00:05:30: Und das ist glaube ich was wahrscheinlich auch eine subjektive Wahrnehmung von Mitarbeitern und Agenturlenkern gerade ausmacht, weswegen dieser Antwort hier so prominent aus der Studie rausgekommen ist.
00:05:42: und um es nochmal einzuordnen.
00:05:44: Wir haben ja über zweihundertfünfzig Agentur-Führungskräfte, Inhaber, Leadershipteams befragt.
00:05:50: also die Studie hat eine gewisse Qualität und auch ne gewisse Breite und da beeindruckt das natürlich umso mehr wenn so einer Antwort als erstes genannt wird in Bezug auf die Themen die momentan den größten Druck ausüben im Markumfeld auf die entsprechenden Arteure.
00:06:09: Was mich gleich zur zweiten Frage bringt, das Thema der Wahrnehmungslücke haben wir es glaube ich getauft.
00:06:14: Viele der Kandidaten, die jetzt auch Teil der Umfrage sind und am Markt sind von jungen Agenturen, die in den letzten zwei bis drei Jahren vielleicht gegründet sind, da sind ja viele alte Hasen dabei.
00:06:26: Das sind also Leute, die sind in ihrem Job, in ihrer Rolle zehn Jahre und mehr... Und blicken also durchaus auf eine gewisse Historie irgendwie zurück.
00:06:34: Da könnte man ja auch schon ausgehen, okay, man kennt den Markt, man hat also auf und ab so diese Schockmomente irgendwie benannt.
00:06:40: Da kommt einer, den verdaut man, steckt das weg, geht daraus gestärkt quasi hervor aus der Thematik und wird mit sich dann der nächsten Herausforderung.
00:06:49: Ich glaube, dass sind einfach Agentur noch mal wahrscheinlich in einer höheren Frequenz... dem Thema ausgesetzt, weil man von den ja auch jetzt aus der, sag mal Unternehmensperspektive.
00:06:57: wenn ich als E-Commerce Unternehmen beispielsweise Agenturen für mich beauftrage.
00:07:01: Dann erwarte ich ja die wissen wo es lang geht.
00:07:03: Die wissen die Richtung, die haben das schon gemacht.
00:07:06: Die bringen mir Expertise und Wissen ins Unternehmen und unterstützen mich bei meinem Vorhaben.
00:07:10: so also da ist ein großer Anspruch irgendwie an die Agenturen.
00:07:14: Jetzt hat mir schon davor immer was rausgearbeitet.
00:07:16: okay dass heißt da ist so die Überzeugung man weiß was zu tun möglicherweise.
00:07:21: Das deutet sich aus der ersten, aus der Antwort der ersten Frage schon an dass es vielleicht nicht so ist.
00:07:25: was habt ihr da so beobachtet?
00:07:27: also Stichwort Wahrnehmungslücke Realität und Wirklichkeit.
00:07:31: wie passt das zusammen?
00:07:31: Was habt ihr doch den Zahlen gelesen?
00:07:34: Ja die Zahlen das ist vielleicht eine die eine Perspektive die ich reingeben möchte.
00:07:38: Die andere ist auch das was wir in Gesprächen und Diskussion mit unseren Kunden wahrnehmen weil wir Eine hohe Anzahl, eine hohe vierstellige Anzahl an Agenturkunden In unserem Kundenportfolio betreuen und dann natürlich auch ein bisschen ein ein Ohr am Markt haben.
00:07:50: Die Wahrnehmungslücke, die du beschreibst, die resultiert aus meiner Sicht daher das was die Studie zeigt der Druck über Kundenbudgets oder reduzierte Kundenbudget kommt wird als dominierendes das dominanteste Element wahrgenommen was die aktuelle Situation schwierig macht also die Tatsache dass Kunden immer kritischer auf Budgets blicken diese Budgets auch anpassen reduzieren und man mit immer weniger soll es mal Schwungmasse arbeiten muss.
00:08:18: Fokus steht, ist der wahrgenommenen Druck auf das Preismodell.
00:08:21: Also habe ich als Agentur eigentlich noch das richtige Preismodell-Monetarisierungsmodell im Angebot was auch dem Marktumfeld den Rahmenbedingungen entspricht und sieben, sieben Komma sechs von zehn.
00:08:36: Das sind sozusagen die Scala wie der Druck aus Kundenbudgets bei Agenturlenkern wahrgenommen wird während des Preismodel hier nur mit fünf Punkten von zehn etwas weiter unten steht Wenn ich mir jetzt überlege, der Druck auf das Preismodell und die Wahrnehmung, dass das Preis-Modell problematisch ist.
00:08:55: Ist nicht so wichtig wie die Tatsache, dass Kundenbudgets kleiner werden?
00:09:01: Und jetzt schaue ich einen Level tiefer und sehe was ist das Preismodell darunter?
00:09:04: und das Preis Modell ist zu einem sehr großen Anteil weiter in das ganz traditionelle stundenmodell.
00:09:10: ich verkaufe stunden und charge dafür einen stundensatz also bin abhängig meine monit meine monetarisierung funktioniert über das vermarkten von stunden.
00:09:20: Und wenn man sich überlegt dass in der zeit wie dieser stunden als monetarisierungs element angegriffen werden oder auch ersetzt werden durch KI basierte wertschöpfung wo gar keine stunden sozusagen fakturiert werden können weil sie nicht anfallen, weil die Wertschöpfung einer anderen Stelle entsteht kreative Dienstleistungen eben nicht mehr vom Creative Director selbst, sondern auf Basis eines guten Briefings von einem KI-Agenten erbracht werden können.
00:09:49: Dann entfällt ja ein Teil der Themen oder eine Komponente der Monetarisierung.
00:09:54: Ich kann nur dann Stunden monetarisieren wenn die anfallen Wenn aber Teil der Wertschöpfung in anderer Stelle erbracht wird Ein Teil der auch Kosten erzeugt.
00:10:01: wohlgemerkt Die Tokens sind auch nicht umsonst.
00:10:04: Und dann habe ich eigentlich einen Grundproblem in meinem Geschäftsmodell und dass das nicht weiter oben auf der Liste der Hauptfaktoren steht.
00:10:14: Das hat uns sehr gewundert, weil man das Preismodell, Monetarisierungsmodell, Stundenmodell immer noch als ein tragfähiges Konzept versteht obwohl aus unserer Sicht die Branche, die das Markt umfällt, das eigentlich nicht mehr so unterstützt wie das vielleicht noch vor ein paar Jahren der Fall war.
00:10:34: Ja total spannend.
00:10:35: jetzt könnte ich da gedanklich die eine oder andere Hypothese dran formulieren.
00:10:39: Jetzt erinnere ich nicht ganz genau, wie die Struktur der Fragestellung war.
00:10:43: Mein erstes Impuls ist das eine hängt doch zwangsläufig mit dem anderen zusammen und auch da so aus den Gesprächen wird glaube ich klar.
00:10:49: und dann kommt der zweite Teil des Gedanken also Kunden, die möglicherweise mit In-Haus-Fähigkeiten, mit Inhauskollegen, Kolleginnen, die sich dem Thema KI Einsatz verschreiben kommen glaube ich relativ schnell zu akzeptablen Ergebnissen.
00:11:06: jetzt mal ganz allgemein gesprochen, ohne spezifisch auf einen Einsatzfeld einzugehen.
00:11:11: Das kann ja bei Kunden das Gefühl erzeugen so ach ich hab da so'n fitten Kollegen ne fitte Kollegin die können jetzt auch schon Dinge irgendwie machen wir machen es erstmal selbst.
00:11:19: Das heißt da wird irgendwie per Design schonmal weniger vielleicht bei der Agentur angefragt was vorher nativ einfach ein Auftrag an die Agentur gewesen sind.
00:11:27: also dass ist wahrscheinlich schon einmal ein Aspekt wie Stress sozusagen auf diese Kundenbudgetthematik irgendwie kommen weil plötzlich schrumpft dadurch natürlich in letzter Konsequenz das Budget von Kunde der Agentur gegenüber, sodass der Rest und wahrscheinlich der zweite Teil der Fragestellung des Preismodells Zeit gegen Geld den Rest noch irgendwie auf quasi kompensiert.
00:11:51: Mein Gedanke dabei ist es auch vielleicht – wie siehst du das?
00:11:54: Eine zeitliche Frage!
00:11:56: Also ist der Moment der Umfrage jetzt an T gleich eins So und wie wäre die Antwort?
00:12:03: deswegen ist natürlich auch gespannt zu sehen eine Wiederholung, wir sind die Veränderungen.
00:12:08: also hat da diese Entwicklung weil es ist ja nicht ein on-off Problem dar oder nicht sondern irgendwie das ist ja ein schleichender Prozess.
00:12:16: ich wäre gespannt also wie denn Die Antwort zu einem späteren Zeitpunkt wäre ob dann sozusagen dieser wahrgenommene Druck sich schon so ne Verschiebung angestoßen hat.
00:12:28: Was ist dein Gefühl so dahinter?
00:12:30: So quasi das Gefühl hinter den Zahlen zu diesem Aspekt der zeitlichen Dimensionen.
00:12:34: Also beschreibst du es ja sehr gut, dass die Kundenbudgets leiden ja auch unter der Tatsache, dass traditionelle Agenturdienstleistungen ersetzt werden können durch – ich nenn's jetzt mal AI-basierte Agenturdienstleistung oder auch Inhausleistungen, die einfach vom Team des werbetreibenden selbst erbracht werden können.
00:12:54: Das ist also der Faktor, der definitiv auf die Kundenbudget drückt.
00:12:58: Dazu kommt die nicht Messbarkeit beziehungsweise nicht Monetarisierbarkeit von KI Kosten aufseiten der Agentur.
00:13:04: Also wenn ich über KI Leistung erbringe und keine Stundenleistungen sind, dann muss ich sie ja trotzdem irgendwie idealerweise in Rechnung stellen.
00:13:12: Wenn ich das nicht kann, dann habe ich einen Kostenblock der sozusagen durchläuft ohne monetarisiert zu werden.
00:13:18: Ich glaube dass wir gerade jetzt zum Zeitpunkt der Studie immer auf deine Frage zurückzukommen.
00:13:22: Die Monetarisierung von KI basierten Leistungen noch nicht In dem Umfang und der Qualität in der Agenturbranche umgesetzt wird, wie man es in einem Jahr umsetzen wird.
00:13:34: Weil das einfach eine Notwendigkeit ist.
00:13:35: ein Zwang ist eine... Das geht nicht mehr weg sagen wir mal so.
00:13:40: Und demnach glaube ich auch dass die die Wahrnehmung was relevanter ist also ob der Druck auf Kundenbudgets relevanter ist oder der druck auf das preismodell relevante ist das wird sie ändern.
00:13:52: Wenn ich nämlich realisiere, dass sowohl das beide Faktoren mich und mein Geschäftsmodell beeinflussen.
00:13:59: Und unter Druck setzen dann werde ich auch dem Thema Preis Modelle eine größere Aufmerksamkeit schenken müssen weil das ist der Weg wie ich reagieren kann.
00:14:07: Ich kann ja durch ne andere Art des Pricings und mit einer anderen Art der Monetarisierung diesem Trend entgegenwirken.
00:14:15: Das muss sich auch tun um sozusagen von der Entwicklung die gerade passiert auch profitieren zu können.
00:14:20: Deshalb glaube ich schon, dass sich diese Lücke und diese Faktoren werden sich angleichen.
00:14:25: Also ich glaub die Lücke müsste kleiner werden wenn man davon ausgeht das mehr und mehr Agenturinhaber und Lenker das Thema Preismodell als relevantes Veränderungspotenzial im Geschäftsmodell identifizieren und auch angehen.
00:14:40: Ich würde also von einem kleineren Abstand diese beiden Faktore ausgehen.
00:14:43: wenn ich nach vorne schaue
00:14:44: Ja ja total spannend.
00:14:47: Ich glaube wenn man versucht bei diesen Brücken geschlagt zu machen von hier zu dann in einer, ich sag mal baldigen Zukunft.
00:14:52: auch die Zeitabstände werden ja immer weiter.
00:14:54: Also klassischerweise denkt man sagt schauen wir im nächsten Jahr mal wie das ist?
00:14:58: Ich bin super neugierig wieder schon in einem halben Jahr nach Umfrage eins quasi aussieht und noch zwei Gedanken dazu.
00:15:04: Ähm jetzt ist es ja so dieses Kundenversuchendinge selbst!
00:15:09: Ich glaub dass es auch so... Es gibt ja diesen Hype-Cycle irgendwie.
00:15:14: je nachdem von welchem Blickwinkel man ausguckt und je nach dem mit welchem Unternehmen man spricht, ist man vor, mitten drauf oder partiell dahinter.
00:15:23: Ich glaube, Unternehmen müssen auch durch das Teil der Tränen gehen uns so ein bisschen diesen Erkenntnis gewinnen haben.
00:15:28: es ist dann doch irgendwie alles nicht ganz hundertprozentig vielleicht.
00:15:32: Auch das ist ja ein Teil der Wahrheit.
00:15:34: Man is erst sehr gehypt und denkt so wow was wir damit alles Tolles machen können hat dann aber vielleicht einer eine andere anstelle doch die Ernüchterung.
00:15:42: Ich bin auch ein Stück weit überzeugt, dass es an der einen oder anderen Stelle auch Erkenntnis gewinnen geben wird.
00:15:47: Der vielleicht doch wieder ermündet in, na ja, Experten, klammer auf mit und ohne KI sind vielleicht doch noch mal fähiger, gewisse Dinge zu tun als nicht falsch verstehen.
00:15:57: aber der Werkstudent den man einfach nur mit einem Claude Account, mit einem Chatchapity-Account ausstatte, der dann mal versucht, Dinge zu tun die vorher Experten eines Dienstleister quasi gemacht haben So dass es vielleicht eine Bewegung weg und auch wieder zurück ist, so wie Ebbe und Flüht.
00:16:13: Das heißt die Projekte gehen weg.
00:16:14: Die Projekten kommen wieder wenn dem der Kenntnis Gewinn da ist.
00:16:18: das ist der eine Aspekt.
00:16:20: Und der andere isst.
00:16:21: Auch bei Agenturen selbst ist glaube ich auch ja im Prinzip jetzt auf das eingehen was du gesagt hast so ne Art Lernphase.
00:16:27: also man probiert sich aus Leistungserbringung wird von manuell automatisiert zu KI gestützt, vielleicht geschiftet.
00:16:37: Wie sich das aufs Pricing auswirkt?
00:16:39: Ob man Stunden abrechnet ob man Token abrechnet was auch immer ich sage jetzt mal Laufzeiten man kennt das ja außer aus dem Betrieb von Infrastruktur, Laufzeit Minuten von gewissen Hardware Komponenten oder so weiß wer weiß ob das auch übermorgen als Rechnungsposition dann mit auftaucht.
00:16:56: Ich glaube dass wahrscheinlich ein Lerneffekt auf beiden Seiten und damit nicht genug, um dem Ganzen noch die Cherry so oben aufzusetzen.
00:17:03: Die Tools entwickeln sich ja weiter!
00:17:05: Das heißt das macht es ja noch so unfassbarer.
00:17:07: also wenn wir die gleichen Technologien hätten und alle lernen damit umzugehen dann hätten wir in einem halben Jahr ein more educated Umgang da mit aber die Technologin entwickeln sicher auch noch weiter.
00:17:19: Das heisst was jetzt heute geht ist auch nur mal im halben jahr nochmal wieder etwas komplett was anderes.
00:17:23: und dass unser spring ich einmal gedanklich zurückmacht diese Planbarkeit ja nochmal so viel schwieriger und macht es nicht einfacher für alle Beteiligten, aber das ist glaube ich die Realität in der wir uns wiederfinden.
00:17:36: Auf jeden Fall!
00:17:37: Da kann ich dir komplett zustimmen.
00:17:38: vielleicht ein Gedanke dazu.
00:17:39: also diese Wellenbewegung, diese Ebbe- und Flugbewegungen wie du gerade beschreibst Ich glaube sie ist zu erwarten.
00:17:44: Also Wir sehen das auch in der Softwareentwicklung.
00:17:48: Der erste Hype ist da dass man unlimited Entwicklungskapazitäten hat Und man alles ausprobieren möchte und dann lernt man, dass diese unlimitierte Kapazität nur dann sinnvoll funktioniert.
00:18:01: Wenn am Ende jemand erfahren ist in der Lage ist das gesamte Code Package zu Reviewen und diese Unmengen an Content, an Code degeneriert wurde auch auf Qualität zu prüfen und auf operative Funktionalität zu Prüfen.
00:18:13: Ich glaube, das wird sich in einem Agentur-Umfeld sehr... Das spielt sich dort sehr ähnlich ab!
00:18:19: Weil auch da ist die das Potpourri an Tools und an Lösungen, die ich jetzt einsetzen kann um Dienstleistung zu erbringen.
00:18:25: Die früher viel ineffizienter und komplexer zu erbringen waren es riesig.
00:18:30: ob es ab Ende aber das Produkt ist was die Qualitätsanforderung erfüllt.
00:18:34: Hängt meiner Meinung nach davon ab ob da ein erfahrener Creative Director einen Media Planner ein Account Manager Kampagnen manager hinten dran sitzt der das nochmal bewertet auf Qualität prüft und freigibt.
00:18:49: Und vielleicht auch Reviewzyklen einleitet, also das wird passieren.
00:18:54: Das passiert auch schon und die Schwämmer an Tools und auch der besseren Tools sind sich immer innovativeren Tools, die wird weitergehen.
00:19:02: Ich glaube aber dass gerade in dem Kontext der menschliche Qualitätssicherung immer mehr an Bedeutung gewinnt
00:19:09: durchaus.
00:19:10: Und ich würde grad sagen, das sind auch die Geschichten, die man hört.
00:19:15: berufst was jetzt so gerade aus einem creative bereich gesprochen.
00:19:18: ich habe zum teil viel mit dem bereichen entwicklung zu tun.
00:19:20: ich glaube da ich hab den begriff nicht parat aber es gibt ein begriff für so eine art.
00:19:25: Ich wills nicht burn out depression nennen, Ermüdung, Ermattung.
00:19:30: Wenn halt auch erfahrene Entwickler mehr und mehr in die Rolle des QA Agents in Anführungsstrichen rutschen und nur noch kontrollieren was die KI gemacht hat und einfach immer ferner sind von der eigentlichen dem Code generieren.
00:19:43: also da wird kaum noch eine Zeile Code geschrieben sondern man verkomnt im Prinzip zum Kontrolletti dahinter um zu gucken ob das dann wirklich so geeignet ist für ein Go Live.
00:19:54: Eine andere Sache fällt mir dazu noch einen so diese Stichwort Ebbe und Flut.
00:19:58: Ich höre selbst verschiedene Podcasts auch zu dem Thema.
00:20:01: Eine Sache ist neulich hängen geblieben, ich glaube es war Amazon!
00:20:03: Ich will jetzt nichts Falsches sagen wo es partiell wohl Ranglisten gab gerade zum Entwicklungskontext Ranglisten nach Token-Nutzung das heißt die Entwickler die maximal Token Verbrauch generiert haben und das war gleichgesetzt mit toll produktiv super gut und lohnenswert.
00:20:22: Ich glaube das war Teil einer Folge.
00:20:23: ich weiß nicht ob zwei Folgen drei Folgen später waren gleiche Geschichte, Teil zwei der Geschichte war.
00:20:30: Das wurde wieder im Keim erstickt das wurde wieder zurückgedreht.
00:20:33: im Gegenteil es gibt zum teil Restriktionen dass gewisse Frontier Large Language Models nur noch eingeschränkt zur Nutzung freigegeben sind weil einfach der Kostenblock explodiert und eher nachgewiesen werden muss was denn mit dem Einsatz der Token tatsächlich an Wert generiert werden kann?
00:20:50: Weil es ansonsten schlichtweg nicht zu bezahlen ist.
00:20:54: auch das ist ein Teil der Wahrheit, in der wir uns gerade befinden?
00:20:58: Absolut.
00:21:00: Man befindet sich in einer Phase wo man den perfekten Einsatz und den optimalen Nutzungsgrad von einem KI-Modell oder von einer KI basierten Anwendung erst rausfindet dadurch relativ viel Kosten generiert, Tokens verbrennt und gleichzeitig das ist vielleicht auch so ein Connect zu unserem Agentur Marktstudien Thema den Connect zur Monetarisierung dieser Kosten noch nicht hat.
00:21:29: Also ich generiere ja Kosten, ich generier Kosten die am Ende in eine Wertschöpfung gehen sollten, die ich beim Kunden generieren und erzeuge.
00:21:37: aber ich habe das Preismodell oder das Monetarisierungsmodell nicht umgestellt.
00:21:42: Und das ist vielleicht so ein Switch.
00:21:43: jetzt auch zum Thema.
00:21:45: Das belastet natürlich einen Agentur-Inhaber, einen Leadership Team immens wenn weiß das ein Teil der Kosten, die ich früher sehr planbar hatte und die früher auch einfach monetarisieren konnte weil es eben Stunden waren dass diese Kosten weder planbar sind noch einfach zu monetarisierend sind.
00:22:03: Weil mein traditionelles Honorarmodell das gar nicht hergibt.
00:22:09: Auch da ganz kurz Regieanweisung quasi einmal zwischengeschoben hier für unsere Zuhörenden.
00:22:14: Es gibt unter anderem zwei Folgen, die auch das Thema Pricing so ein bisschen in den Mittelpunkt der Folge rücken.
00:22:19: Einmal auf dem einen Spektrum, so als Thema value-based pricing weg genau von dem was du beschreibst.
00:22:26: Auf der anderen Seite aber auch der Sven Dietz von Side Geist eine Agentur aus Hamburg, der wiederum mit seinem Ansatz weiterhin und auch erfolgreich tatsächlich, aber mit Zeit gegen Geld auf eine bestimmte Art und Weise umgeht.
00:22:40: Also absolut höhrenswert sich die Folge mit dem Sven auch mal anzuhören.
00:22:44: da geht es in die Tiefe nochmal warum und wieso?
00:22:47: Und auf welche Art und Weise auch sieht das bei sich beim Zeitgeist hier in Hamburg tatsächlich weiterhin auch umsetzen.
00:22:54: also super spannend und wahrscheinlich Material und Stoff für viele weitere Folgen.
00:22:59: Ich schaue nochmal tatsächlich auf unseren Fragenkatalog.
00:23:01: Da reden wir es ein bisschen auch von, wenn man in die Zukunft blickt so ein Stück weit was denn Agenturen unterscheidet?
00:23:09: Kannst du mal versuchen zu beschreiben, was auch die Zahlen hergeben, die Antworten?
00:23:14: gibt's da eine Schere?
00:23:15: Was sind die, die vielleicht positiv in die zukunft schauen, die pessimistisch sind und was unterscheiden sie?
00:23:23: also gibt das da Dinge, die man ableiten kann, die auch Zuhörende mitnehmen können für sich und sich selbst hinterfragen, was sind so die Aspekte auch vielleicht aus Gesprächen?
00:23:34: Die da ein bisschen diese Schere beschreiben.
00:23:37: Ja, die Schere, das trennt die gelassneren Marktteilnehmer von den nervöseren Marktteilnehmern – ich formuliere es erst mal ein bisschen polarisierend – ist nicht bedingt durch Größe.
00:23:51: Also Größe und Ressourcen machen dich gelassener und entspannter im Umgang mit den aktuellen Realitäten.
00:23:59: Man könnte denken, dass ich wenn ich über mehr Ressourcen, über größeres Team, über besser etablierte Strukturen verfüge, das sich dann in der Lage bin besser mit solchen Rahmenbedingungen umzugehen.
00:24:07: Dem ist zumindest laut unserer Studie nicht so was Gelassenheit bringt oder was Unternehmer, Agenturlenker, Leadership-Teams gelassner macht, die Fähigkeit sinnvoll zu planen, Datenbasierte Entscheidungen zu treffen, über alle Elemente meiner PNL gute Szenarien und Vorkrass erstellen zu können, die eine gute Datengrundlage haben.
00:24:32: Und oder um am Ende Prognosen zu haben mit dem ich in der Lage bin so ein bisschen mein zukünftiges Markt-Szenario zu kennen und dann auch zu wissen in welchem Rahmen bewege ich mich was ist eigentlich meinen Entscheidungsspielraum?
00:24:47: Wie geht es mir eigentlich in drei Monaten?
00:24:50: Was erwarte ich da für Umsatz Ziele für Profitabilitäten, für Kosten.
00:24:57: Das ist ein Teil derjenigen oder das ein Teil, der einen Teil der Agentur Leader und Leadership Teams, die wir gefragt haben, gelassener Macht als andere.
00:25:07: Ein anderer ist die Art der Umsatzgenerierung.
00:25:11: Habe ich ein Fokus auf Projektgeschäft?
00:25:14: Habe Ich ein Fokuss auf stundenbasierte Abrechnungsmodelle?
00:25:18: oder schaffe es über Retainer zu arbeiten die mir einen konstanten Plan waren, Umsatzflow oder eine Umsatzlinie generieren und die mich so ein bisschen rausnehmen aus dem kurzfristigen Optimierungs- und Umsatzgenerierungszwang.
00:25:38: Diese Sicherheit strahlt nicht nur daraufhin ab dass Agenturen über diese Modelle stärker operieren das sie sich auch mehr damit beschäftigen wie ihre Datenbasis, wie ihre finanzielle Planungsbasis aussieht und die auch dadurch besser prognostizieren können.
00:25:55: Und die dadurch auch ihren Entscheidungsspielraum in der Zukunft besser kennen.
00:25:59: Diese beiden Themen zusammen sind aus unserer Sicht treibbar für eine bessere Position im Umgang mit den Herausforderungen, die die Branche gerade umtreibt.
00:26:10: Die lösen die Herausforderung nicht aber sie versetzen sich sozusagen erstmal an die Lage damit gut umgehen zu können sinnvolle Entscheidungen zu treffen, aus der eigenen Kraft anstatt reaktiv agieren zu müssen weil ich mit Umständen konfrontiert bin die jetzt im Hier und Jetzt zu lösen sind.
00:26:29: Ja total!
00:26:30: Ich mag da noch gerne zwei Gedanken vielleicht oder auch drei Gedanke dazu geben.
00:26:34: jetzt auch so recapitulieren aus den vergangenen Folgen, aus den Vergangenen Gesprächen eine Sache die da wiederkehrend gewesen ist auch tatsächlich Thema einer Folge Stichwort trusted advisor.
00:26:45: Also auch das, vielleicht habt ihr ja sowas auch beobachtet.
00:26:48: Es gibt durchaus Agenturen die sich in der Vergangenheit und möglicherweise heute auch noch sehr darauf verstanden haben Umsetzungspartner zu sein d.h.
00:26:57: verlängerte Werkbank
00:27:00: D.h.,
00:27:00: die machen Dinge.
00:27:02: es wird ein Briefing empfangen Das wird sicherlich diskutiert und auch besprochen ohne geht's natürlich nicht aber da wird umgesetzt.
00:27:08: Der Fokus liegt auf Umsetzung auf Delivery Und dann schrubbt man die Dinge irgendwie so weg.
00:27:14: Es gibt die Einagenturen, die haben das irgendwie immer schon für sich auch als Grund DNA verstanden.
00:27:19: Andere haben das jetzt Stück für Stück entdeckt und oder fügen es ins Business mit ein, dass sie sagen hey bei uns geht's auch um Beratung!
00:27:26: Bei uns gehts um einen Consulting-Business hin zu einem sehr differenzierten, nennen wir es mal Customer Success Management finde ich manchmal so ein bisschen defizitär behandelt... Nicht falsch verstehen das sind manchmal nicht die Fachexperten sondern es sind Leute, die den Kundenservice machen mal sehr vereinfacht gesagt ganz vorsichtig.
00:27:49: Aber dann gibt es Unternehmen die setzen durchaus ihre Fachexpert mit der Zusatzqualifikation Kundenberatung Kundenbetreuung quasi zusammen weil ein deutlich anderes Level an Betreuung und Beratungen ist.
00:28:03: Weil man sagt, wir wollen von Anfang an schon bevor die nächsten Bedarfe bei Kunden entstehen.
00:28:09: Eigentlich mit dem Kund in dem Dialog sein oder eigentlich so die Genese von neuen bedarfen möglicherweise mit forcieren mit begleiten aber damit auch erster Partner sein wenn es tatsächlich in die Umsetzung kommt und nicht erst wenn der Kunde sagt Wir wissen was wir wollen.
00:28:23: das ist der Plan Und ich gebe den plan zum bauen an die Agentur irgendwie über.
00:28:28: Also das ist eine Beobachtung, die ich jetzt auch so habe.
00:28:31: Dass das Thema Trusted Advisor-Ship erste Ansprechpartner sein und diese Betreuung und Beratungsqualität nochmal wenn nicht eh schon gewesen neues Level hat und dazu kommt.
00:28:42: Habt ihr sowas auch beobachtet oder war das vielleicht an einer Stelle Teil der Umfrage?
00:28:47: Nicht Teil der umfrage?
00:28:49: also wir können es nicht über Fakten der Umfrage belegen.
00:28:52: Ich kanns ganz persönlich aus einer eigenen Anekdote, aus einer eigene Erfahrung Belegen im Sinne, wie es mir passiert ist.
00:28:58: Wir haben damals bei meiner Social Media Agentur ISOM Advertising heißt die Agentur haben wir strikt darauf geachtet das Kampagnenmanagement und Key Account Management eines Kunden nicht in getrennten Teams liegen sondern dass die Mitarbeiter, die das machen beides können und den Kunden sowohl in der operativen Umsetzung als auch in der strategischen Planung betreuen können.
00:29:26: Und das war ein Riesenvorteil, weil man einerseits One-Face-to-the-Customer hatte, der alles machen konnte, der in der Lage war, sowohl operativ zu arbeiten als auch strategische Guidance zu geben aber – und das ist das was du ansprichst – auch in er Lage ist mitzuarbeiten an dem Projekt, was gerade im Aufbau ist, an der Idee die gerade Entwicklung ist bevor die Idee rübergeworfen wird, um sie dann kampannenseitig umzusetzen.
00:29:53: Also ich glaube das ist eine Generalisierung an mehr Generalisten in bestimmten Funktionen in aller Agentur ist definitiv ein Hebel, um sich von der Wertschöpfung, vom Mehrwert für den Kunden noch mal stärker zu positionieren und dort auch über die Beratungsqualität du hast es Trusted Advisor genannt zu punkten und nicht nur über die Werkbank oder die operative Umsetzung.
00:30:18: Ja, und noch eine zweite Beobachtung.
00:30:22: Und das ist auch so ein bisschen der Kern und die DNA von Askencio da geht es ganz viel um Adaptivität.
00:30:28: zu Deutsch.
00:30:29: Die Anpassungsfähigkeit also flexibel sein ich glaube eine Fähigkeit der Stunde und das passt glaube ich ganz gut zu dem was du davor gesagt hast Planbarkeit im Rahmen der Möglichkeiten unter der Zuhilfennahme von Kennzahlen.
00:30:43: Zumindest auf kurze Distanz eine Planbarigkeit hinzustellen, auch wenn es nicht mehr die nächsten zwölf Monate oder sogar drei Jahre oder mehr.
00:30:51: irgendwie sind diese Anpassungsfähigkeit also und auch da du hast jetzt gesagt Sicherheit kommt nicht durch Größe.
00:30:59: Gerade was Flexibilität betrifft sind wahrscheinlich die großen eher so kategorie super tanker.
00:31:04: um das jetzt in zwei extreme zu Dividieren.
00:31:08: Super tanker versus schnell bot ein kleines team, ein kleine Schlachtklefteres Team Agentur ich sage mal dreißig leute ist vielleicht auch schneller in der Lage Dinge umzustruktieren neu zu denken neu sozusagen zu orchestrieren als jetzt die hundertfünfzig zweihundert oder mehr personen Agentur.
00:31:26: Von daher kann sozusagen so David David gegen Goliath auch das sogar vielleicht sogar ein Kriterium sein, was einem ja einen gewissen Vorteil verschafft.
00:31:35: wo es vorher hieß okay man ist etabliert.
00:31:37: Man hat eine gewisse Größe und man hat gesagt die Ressourcen auch Dinge zu tun vielleicht auch Krisen auszuhalten auf der anderen Seite dass auch natürlich Teil der Wahrheit große Mannschaft hat natürlich auch großen Kapitalbedarf.
00:31:49: also was da auf der Payroll steht ist natürlich auch ne andere Hausnummer.
00:31:53: also es ist kapital hungrig so ein Unternehmen Mit Blick auf die Uhr so.
00:31:58: Und mal nach vorne gedacht, sicherlich wird es weitere Durchgänge von Umfragen geben.
00:32:05: aber wenn wir versuchen und ich glaube das ist eher Glaskugel noch weiter in die Zukunft.
00:32:11: Magst du Wagen, Prognosen und Ideen für zwei oder vielleicht sogar drei Jahre abzugeben?
00:32:19: Ja und ich freue mich jetzt schon zu schmunzeln über das was wir dann gesagt haben werden, wenn wir uns das selbst in der Zukunft angucken.
00:32:25: Aber was ist so Spanne von jetzt und in die zukunft bis open end?
00:32:30: Wo hast du das gefühl?
00:32:31: geht die reise hin?
00:32:33: Was werden wir da als nächstes noch möglicherweise sehen?
00:32:37: Ein sehr große frage.
00:32:38: Ich überleg mal wo ich einsteige.
00:32:40: Da gibt's jetzt da könnten wahrscheinlich eine eigene folge füllen und nur bei diese total.
00:32:45: aber ich glaube was definitiv ein Erfolgskriterium sein wird für Agenturen, die aus dieser Phase gestärkt hervorgehen ist dass sie in der Lage sind frühzeitig und regelmäßig in einer guten Qualität kommerzielle Transparenz herzustellen, Visibilität herzustelle über den operativen und finanziellen Verlauf ihres Geschäfts.
00:33:09: Das klingt jetzt erstmal total profan.
00:33:10: ich muss meine Zahlen kennen aber darunter liegt ja viel mehr weil wenn ich meine Zahlen meine Umsatzentwicklung mal für drei Monate im Vorhaus kennen, wenn ich meine Kostenbasis gut monitoren kann sie auch auf Projekte allokieren kann.
00:33:23: Wenn ich also weiß wo laufe ich profitabel?
00:33:25: Wo lauf ich defizitär?
00:33:26: Und wenn ich dann auch in der Lage bin kosten die üblicherweise nicht historisch nicht monetarisiert wurden.
00:33:31: Wenn sich die plötzlich in Rechnung stellen kann man mein Kunde verstanden hat dass das eine Wertschöpfung ist wird dir dann auch bereit es zu zahlen.
00:33:39: Dann habe ich mehrere Dinge richtig gemacht.
00:33:42: Ich bin in der Lage besser zu planen, zu prognostizieren und dann auch zu agieren anstatt zu reagieren.
00:33:49: Und ich bin in der Lage sich verändernde Kostenstrukturen und Ressourcen die ich halt nun mal brauche um meine Dienstleistung zu erbringen diese auch für mich als Umsatz im Umsatz umzusetzen so und Ich glaube das ist ein großer Hebel für die Agentur die es jetzt noch nicht tun oder die jetzt noch reaktiver agieren in ihrem Alltag dieses Modell eben umzubauen in ein anderes.
00:34:16: oder eine hohe Transparenz, eine gute Monitoring-Qualität der finanziellen Kennzeilen.
00:34:24: Was ich auch glaube ist dass wenn wir jetzt die Makro-Ebene eher einnehmen neben diesem Thema Controlling und Monitoring von Financials, die Agenturen, die sich jetzt damit beschäftigen wo sie ihr Modell strukturell anpassen also wo Sie wirklich die einmal unbequem Fragen stellen habe Positionierung und Wertschöpfung für meine Kunden.
00:34:47: Bin ich in der Lage, das was sich anbiete auch zu fakturieren oder laufen irgendwie Kosten mit die Tracker aber die ich überhaupt nicht in Rechnung stelle?
00:34:58: Und bin ich auch bereit Dinge meinem Angebot grundlegend zu ändern uns umzubauen und meinen Kunden zu erklären dass das notwendig ist.
00:35:07: wenn ich mich jetzt mit diesen Fragen auseinandersetze und da auch die Antworten die Konsequenzen einleite dann positioniere ich mich für dieses Umfeld, in dem ich mich gerade befinde richtig und kann aus einer Position der Stärke agieren.
00:35:22: Und das darf man auch nicht vergessen in der ganzen Diskussion um KI und Disruption.
00:35:27: es bietet ja auch massiv viele Chancen für die Branche und für die Markteilnehmer insgesamt sich zu differenzieren, sich vom Webbewerb abzuheben Aber auch über Dienstleistungen zu punkten, die halt historisch in der Form, in der Qualität und der Menge nicht anbietbar waren.
00:35:44: Wenn ich meine Hausaufgaben mache im Bezug auf eine solide Planbarkeit wenn ich in der Lage bin auch meinen Geschäftsmodell an Stellen zu hinterfragen wo ich das historisch vielleicht nicht gemacht habe dann bin ich auch in derlage zu agieren Das Marktumfeld indem mich bewege als Chance zu begreifen Und dann auch Entscheidungen zu treffen, die mich halt wirklich differenzieren und vom Wettbewerb abheben können und mich damit zukunftsfähig machen.
00:36:09: Also ich glaube das sind so Faktoren wo ich sagen würde dass macht eine Agentur jetzt hier und jetzt besser und bereit für das was in den kommenden Jahren kommt.
00:36:22: Noch mal zwei weitere Aspekte.
00:36:23: Ich glaube die Frage, wo stehen wir in zwei Jahren das Thema Positionierung ganz entscheidend sein wird?
00:36:30: Ich brauche eine klare Positionierung.
00:36:33: Aus meiner Sicht auch eine spitze Positionierung und ich kann mit einem Full Service Ansatz, ich mache ein bisschen was von allem im Umfeld, was von einer Menge an Agenturen begleitet wird, die auch wiederum der KI-Diskruption ausgesetzt sind, dass sich mich in diesem Umfeld ohne eine Spitzepositionierung nicht gut behaupten
00:36:53: kann.".
00:36:54: Deshalb brauche ich diese Positionierung und muss mir diese Frage der richtigen Positionierungen regelmäßig stellen.
00:36:59: Und auch hinterfragen, wenn sich die Positionierung vielleicht in gewissen Zeitabständen ändern muss.
00:37:05: Ein letzter Aspekt, der ich glaube, der auch aus einer Makrobrille relevant werden wird im Marktumfeld, indem wir uns gerade bewegen ist das Thema Brandmarken als Differenzierungsmerkmal von Anbietern relevanter, wichtiger in einer Zeit, in der Content immer künstlicher wird.
00:37:27: Wenn ich also Elemente brauche die mich wirklich erkennbar machen und meine Positionierung, mein Angebot sehr klar darstellen und dem Kunden nahe bringen In einer Welt in der wir im Überfluss von Informationen angeboten und Best Practices und Hacks leben dann sind Marken ein extrem relevante Aspekt oder ein extrem relevantes Element.
00:37:51: Und deswegen glaube ich auch, dass Agenturen im Bereich Branding die sich auf Markenbildung, auf Markentwicklung fokussieren einen Aufwind erfahren dürften.
00:38:01: Weil Marke als Differenzierungsmerkmal in einer KI-Welt nenne ich jetzt mal an Bedeutung gewinnt.
00:38:09: Sie waren schon immer wichtig sie werden aber meiner Meinung nach wichtiger weil das Umfeld unruhiger wird neu sie wird und man Durch diesen nebel durchschauen möchte.
00:38:21: und da ist eine marke ein guter eine gute guide.
00:38:25: Ja irgendwie anchor kam jetzt gerade so begrifflichen kopf
00:38:28: genau pass noch besser.
00:38:30: Vielen dank falk.
00:38:31: das waren nochmal viele aspekte und ich glaube gerade diese letzten gedanken du hast gerade gesagt es ist eine große frage ist glaube ich wahrscheinlich raum für Eine gesamte folge irgendwie für sich.
00:38:39: Ich würde jetzt natürlich noch nach wie vor meine Anpassungsfähigkeit, Flexibilität, Dynamik schnell sein quasi mitzubringen.
00:38:47: Weil wenn die Zahlen etwas zeigen muss ich ja immer noch reagieren auf Dinge, die man antizipiert.
00:38:55: im besten Falle also Dynamik ist in jedem Fall angeraten.
00:39:00: an dieser Stelle möchte ich mich bedanken.
00:39:01: recht herzlichen Dank für deine Teilnahme.
00:39:03: Wie immer auch für die zuschauenden findet ihr unter der folge egal wo ihr das ganze hört oder seht also wohl apple podcasts als auch spotify mit video bei youtube natürlich selbst redend auch aber auch überall sonst wo es podcast gibt findet ihr den link zu den show notes.
00:39:19: ich habe eine neue email adresse übrigens eingerichtet podcast at askencio.de.
00:39:23: wenn es also feedbacks gibt fragen gibt was auch immer gerne an dieser adresse senden.
00:39:28: dort füge ich auch kontaktdaten von falc ein.
00:39:30: also wer auch im nachgang dann noch mal in den dialog treten möchte mehr wissen möchte den direkten Draht plus den Link zur Umfrage, der wird natürlich selbstverständlich auch in die Shownotes ergänzt.
00:39:41: Was heißt doch da besteht die Möglichkeit selbst nochmal nachzulesen?
00:39:45: Vielen Dank!
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